Versicherungsmakler · Versorgungswerk-Mitglieder

Dein Versorgungs­werk ist keine Vollversorgung: drei Lücken, die Dich teuer treffen können.

Anwälte, Apotheker, Steuerberater, Architekten: Die BU-Rente Deines Versorgungswerks kommt meist erst ab 100 % Berufsunfähigkeit, die freiwillige GKV wird im Ruhestand teuer, und die Altersrente fällt zwar besser aus als im gesetzlichen System, reicht als alleinige Vorsorge aber selten. Ich zeige Dir, wo Du stehst und wie Du die Lücken schließt.

Kostenlos · 30 Minuten · Digital
Kein Verkaufsdruck Freier Makler 100 % Versorgungswerk-Schwelle vs. 50 % private BU
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Vier Fehler, die Versorgungs­werk-Mitglieder zu teuer bezahlen

Diese Themen tauchen in der Beratung von Kammerberufen immer wieder auf, meist weil die allgemeine Beratung die Versorgungs­werk-Logik übersieht.

GKV-Beitragsfalle

Wer als Versorgungswerk-Mitglied freiwillig in der GKV bleibt, zahlt im Ruhestand meist Beiträge auf alle Einkünfte: Versorgungswerkrente, Mieten, Kapitalerträge. Bei gut versorgten Versorgungswerkmitgliedern bedeutet das schnell den Höchstbeitrag.

100/50-Versorgungslücke

Das Versorgungswerk zahlt erst, wenn gar nichts mehr geht, die private BU schon ab der Hälfte. Dazwischen liegen die häufigsten Fälle: Wer zu 60–80 % berufsunfähig ist, bekommt vom Versorgungswerk in der Regel nichts.

Risiko­voranfrage ohne Vorarbeit

Eine anonyme Voranfrage stellt heute fast jeder Vermittler. Entscheidend ist, was davor passiert: Ohne die Leistungsauskunft Deiner Krankenkasse (oft „Patientenquittung“ genannt) beantwortest Du die Gesundheitsfragen aus dem Gedächtnis, und was Ärzte tatsächlich abgerechnet haben, ist teils etwas anderes als das, woran Du Dich erinnerst. Eine Risikovoranfrage sollte deswegen von Profis gemacht werden.

BU-Anrechnungs­klausel übersehen

Die Anrechnungsklausel entscheidet nicht, was Du im Leistungsfall bekommst, sondern wie viel Rente Du überhaupt versichern darfst. Der Unterschied je Anbieter ist enorm.

Die Lösung

Wie ich arbeite

Auf Deine Situation zugeschnitten: drei Prinzipien, an denen Du mich in jedem Gespräch messen kannst.

Erst der Bedarf

statt Angebote

Ich prüfe zuerst Deinen Status quo und ermittle, was Du wirklich brauchst. Bist Du privat versicherbar, zeige ich Dir, welche Leistungen für Dich wichtig sind und wieso die freiwillige GKV im Alter teuer wird. Dazu prüfe ich Deine BU und erkläre Dir die Unterschiede zum Versorgungswerk.

Aufarbeitung

statt Gedächtnis

Vor jeder Risikovoranfrage ziehen wir Deine Leistungsauskunft bei der Kasse. Darin steht, was Ärzte tatsächlich abgerechnet haben, nicht was Du erinnerst. Danach sortieren wir die Historie, klären Unklares mit dem behandelnden Arzt und fragen erst dann anonym an: ohne Name, ohne Antrag, ohne Eintrag im HIS.

Kleingedrucktes

statt Rating

Was zählt, sind die Leistungen, die im Bedingungswerk stehen: vertraglich garantiert und im Zweifel einklagbar. Auf Ratingnoten und Highlight-Blättern steht regelmäßig etwas anderes als im Kleingedruckten. Ich erkläre Dir die Unterschiede und worauf Du Dich verlassen kannst.

Schwerpunkte

Zwei Themen entscheiden Deine Absicherung

Bei PKV und Berufsunfähigkeit gibt es für Versorgungswerkmitglieder Unterschiede, die sonst nirgends greifen: allen voran die BU-Leistung des Versorgungswerks, die erst bei vollständiger Berufsaufgabe zahlt, und Reha-Leistungen, die das Versorgungswerk nicht übernimmt und die deshalb über die PKV abgedeckt sein müssen.

Noch im Studium oder kurz vor der Zulassung? Dann kannst Du Dich hier einmal umschauen: Studium & Berufseinstieg

Wo stehst Du gerade?

Wo stehst Du in Deiner Laufbahn gerade?

  1. Phase 1 · Noch im Studium

    Noch im Studium oder kurz vor der Zulassung

    Mit der Zulassung wirst Du Pflichtmitglied im Versorgungswerk; die BU-Leistung dort greift aber erst, wenn Du Deinen Beruf vollständig aufgibst. Wer die eigene BU noch im Studium abschließt, sichert sich die niedrigste Einstufung und schließt genau diese Lücke.

  2. Phase 2 · Angestellt im Kammerberuf

    Angestellt im Kammerberuf

    Jetzt zählt das Eintrittsalter: Je früher Du BU und Krankenversicherung regelst, desto niedriger der Beitrag und desto kleiner die Gesundheitshistorie. Und die Versicherungspflichtgrenze gilt auch für Kammerberufler in Anstellung: Liegst Du darüber, solltest Du einen Wechsel prüfen und sonst einen Optionstarif abschließen.

  3. Phase 3 · Kanzlei- oder Praxisgründung

    Kanzlei- oder Praxisgründung

    Vor dem Sprung in die Selbstständigkeit solltest Du Deine BU-Summe überprüfen, Dein Krankentagegeld anpassen und spätestens jetzt über den Wechsel in die PKV nachdenken.

Über mich

Fabio Rausch, Versicherungs­makler aus Münster

Ich bin freier Versicherungsmakler mit Sitz in Münster. Meine Beratungsschwerpunkte sind die private Krankenversicherung, die Berufsunfähigkeitsversicherung und alle weiteren relevanten Absicherungen für Versorgungswerk-Mitglieder.

Ich arbeite als freier Makler und bin an keine Versicherungsgesellschaft gebunden. Das bedeutet: Meine Empfehlung richtet sich allein nach Deiner Situation und danach, was im Leistungsfall hält. Keine Verkaufsziele, keine Vertriebsvorgaben und eine Tarifauswahl, die Deine individuellen Bedürfnisse beachtet.

VersicherungsmaklerB.Sc. Betriebswirtschaftslehre (Universität Münster)Keine GesellschaftsbindungNRW & Digital
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Bewertungen

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Altersvorsorge

Das Versorgungs­werk ist eine solide Basis, nicht das ganze Konzept.

Dein Pflichtbeitrag ist Basisversorgung: solide, aber selten genug für den gewohnten Lebensstandard. Wie private Vorsorge das Konzept komplett macht, und das ohne hohe Provisionen zu zahlen, erkläre ich Dir in einem kostenlosen Strategiecall.

Kostenloser Strategiecall
Der Prozess

So läuft's ab

01

Anamnese: 30 Min., digital

Wir klären Deine Situation: Welches Versorgungswerk? Selbstständig oder angestellt? Bestandsverträge vorhanden? Das Erstgespräch ist kostenlos und digital.

02

Konzept: in 3–5 Werktagen

Ich prüfe Dein Versorgungswerk, analysiere Bestandsverträge und entwickle ein individuelles Konzept, mit konkreten Tarif-Empfehlungen und einer nachvollziehbaren Begründung. Vor jedem Antrag: anonyme Risikovoranfrage.

03

Begleitung: laufend, so viel wie nötig

Ich setze die Strategie mit Dir um und bleibe Dein Ansprechpartner bei Praxis-Gründung, Karriere-Sprüngen, Familiengründung oder Fragen im Ruhestand.

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Kostenlos · Unverbindlich · Flexible Zeiten

Häufige Bedenken

„Brauche ich das wirklich?"

„Wenn ich berufsunfähig werde, zahlt doch mein Versorgungswerk."

Das Versorgungswerk sichert in der Regel nur den Totalausfall ab: Du müsstest Deine berufliche Tätigkeit vollständig aufgeben. Dazu ist die Rente später bis zu 100 % steuerpflichtig und meist niedriger als gedacht. Eine private BU leistet schon ab 50 % Berufsunfähigkeit, lässt sich in der Höhe genau auf Deinen Bedarf abstimmen und hat durch die Ertragsanteilsbesteuerung meist eine deutlich geringere bis keine Steuerlast.

„Fürs Alter bin ich über das Versorgungswerk versorgt."

Als Basisversorgung macht das Versorgungswerk in der Regel einen deutlich besseren Job als die gesetzliche Rentenversicherung. Nur sind die Leistungen stark satzungsabhängig, und als alleinige Vorsorge reicht das selten. Eine private Ergänzung gehört auch für Versorgungswerkmitglieder dazu.

„Ich habe schon eine BU aus dem Studium."

Prüfen statt kündigen: Passt die Rente noch zu Einkommen und Fixkosten, halten die Klauseln und stimmen die Gesundheitsangaben von damals? Daran entscheidet sich der Leistungsfall.

„PKV klingt teuer. Die GKV reicht mir doch."

In der freiwilligen GKV zahlst Du als Kammerberufler fast immer den Höchstbeitrag: rund 1.261 € im Monat inklusive Pflege, unabhängig davon, welche Leistungen Du dafür bekommst. Der PKV-Beitrag richtet sich dagegen nach Deinem Tarif. Dazu kommt der Ruhestand: In die günstigere Krankenversicherung der Rentner kommst Du als Versorgungswerkmitglied meist nicht hinein; dann bleibt es auch dort oft beim Höchstbeitrag.

FAQ

Häufige Fragen von Versorgungs­werk-Mitgliedern

Was ist die 100/50-Lücke beim Versorgungswerk?

Das Versorgungswerk erkennt Berufsunfähigkeit in der Regel erst an, wenn Du Deinen Beruf zu 100 % nicht mehr ausüben kannst, und dazu kommt meist eine zweite Voraussetzung: die Aufgabe der Tätigkeit selbst, bei einigen Versorgungswerken zusätzlich die Rückgabe der Zulassung. Was genau gilt, steht in der Satzung Deines Versorgungswerks und ist nicht einheitlich geregelt. Eine private BU leistet dagegen bereits ab 50 % Berufsunfähigkeit. Wer zu 60–80 % berufsunfähig ist (Bandscheibenvorfall, psychische Erkrankung, chronische Erkrankung), bekommt vom Versorgungswerk in der Regel nichts. Das ist die 100/50-Lücke, die mit einer privaten BU geschlossen werden muss.

Reicht die Altersrente aus dem Versorgungswerk?

Als Basisversorgung ist sie in der Regel deutlich besser als die gesetzliche Rente; als alleinige Vorsorge reicht sie selten. Zwei Gründe: Die Höhe hängt an dem, was Du über die Jahre eingezahlt hast, und sie ist eine Satzungsleistung, welche auch geringer ausfallen kann. Mehrere Versorgungswerke haben in den vergangenen Jahren ihren Rechnungszins gesenkt oder sind mit Fehlinvestitionen aufgefallen. Die Anpassungen der Anwartschaften fielen in den letzten Jahren teils deutlich unter Inflationsniveau aus. Was das für Deine Lücke bedeutet: Eine zusätzliche private Vorsorge ist unerlässlich.

Lohnt PKV als Versorgungswerkmitglied?

In den meisten Fällen ja. Das Versorgungswerk regelt Rente und Berufsunfähigkeit, nicht Deine Krankenversicherung; die Entscheidung GKV oder PKV triffst Du unabhängig davon. In der PKV bekommst Du meist deutlich bessere Leistungen, vertraglich garantiert, und das oft für weniger als den GKV-Höchstbeitrag.

Hinein kommst Du als Selbstständige:r in einem Kammerberuf jederzeit: Du bist nicht krankenversicherungspflichtig, die PKV steht Dir offen. Als Angestellte:r brauchst Du ein Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze.

Das neben dem Leistungsunterschied schärfste Argument für die PKV kommt im Ruhestand. Freiwillig GKV-Versicherte zahlen dort Beiträge auf alle Einkünfte (Versorgungswerkrente, Mieten, Kapitalerträge). Bei guter Versorgung ist das schnell der Höchstbeitrag. In die günstigere Krankenversicherung der Rentner kommen von der Rentenversicherung befreite Kammerberufler meist gar nicht hinein: Dafür braucht es beides, einen Anspruch auf gesetzliche Rente und eine Vorversicherungszeit in der GKV über den größten Teil der zweiten Hälfte des Erwerbslebens. An mindestens einem von beidem scheitert es fast immer. Kindererziehungszeiten zählen als Beitragsjahre in der Rentenversicherung mit und können den Rentenanspruch, zumindest nach aktueller Rechtslage, begründen. Die GKV-Vorversicherungszeit ersetzen sie nicht.

Die PKV bleibt für die meisten Versorgungswerkmitglieder das bessere und planbare System. Ausnahmen können bei Vorerkrankungen, absehbar sehr großer Familie oder Einkommen dauerhaft unter der JAEG gelten. Dies ist in einer spezialisierten Beratung deswegen immer ein wichtiges Thema.

Ich habe schon eine BU aus dem Studium. Reicht die?

Das kommt darauf an. Als Erstes prüfen wir, ob bei Deinem Antrag damals alles richtig gelaufen ist: ob die Gesundheitsfragen korrekt beantwortet wurden. Gerade dort schlummern Risiken, wenn vor dem Abschluss nie die eigene Behandlungshistorie bei Krankenkasse und behandelnden Ärzten geprüft wurde. Danach schauen wir, ob der Tarif leistungsmäßig gut ist und ob die Konfiguration alles Wichtige enthält, zum Beispiel eine Leistungsdynamik. Wenn all das passt, prüfen wir, ob sich im bestehenden Vertrag eine Nachversicherung ziehen lässt, um die Rente auf das heutige Niveau zu heben. Passt etwas davon nicht, prüfen wir, ob sich mit Deinem jetzigen Gesundheitszustand eine bessere Absicherung erreichen lässt. Aus meiner Erfahrung lässt sich auch bei bestehenden Verträgen oft einiges verbessern.

Wie funktioniert die anonyme Risikovoranfrage?

Bevor ein Antrag mit Deinem Namen rausgeht, prüfe ich anonym bei mehreren Versicherern, ob und zu welchen Bedingungen Du angenommen wirst. Das vermeidet Ablehnungen, die Du bei jedem späteren Antrag offenlegen musst und die bei der BU im branchenweiten Hinweis- und Informationssystem (HIS) vermerkt werden können, sowie Risiko-Zuschläge, die vorschnell akzeptiert werden, obwohl ein anderer Versicherer Dich ohne Zuschlag nimmt. Eine Ablehnung beim falschen Versicherer kann Dir den Weg zum eigentlich passenden Tarif später verbauen.

Gibt es Unterschiede zwischen den Versorgungswerken?

Jedes Versorgungswerk hat eigene Satzungen und Leistungsregeln, welche sich im Detail unterscheiden. Anwälte müssen in manchen Versorgungswerken die Zulassung niederlegen, damit die BU überhaupt anerkannt wird. Architekten und Ingenieure sind gar nicht in jedem Bundesland in einem Versorgungswerk, und manche Bundesländer haben sogar unterschiedliche Versorgungswerke je nach Region. In einem Punkt sind sich allerdings fast alle geprüften Satzungen einig: Eine Teilleistung gibt es nirgends; die Hürde der vollständigen Berufsunfähigkeit gilt bei Anwälten, Apothekern, Steuerberatern und Architekten gleichermaßen.

Was passiert mit meiner Vorsorge in Elternzeit und Teilzeit?

Ein oft übersehener Unterschied: Kindererziehungszeiten werden in der gesetzlichen Rentenversicherung gutgeschrieben (drei Jahre pro Kind, auch für befreite Kammerberufler:innen). Die meisten Versorgungswerke kennen diese Gutschrift nicht: Wer in Elternzeit oder Teilzeit weniger einzahlt, baut eine echte Lücke in der Versorgungswerkrente auf. Die lässt sich privat schließen, am besten bevor sie entsteht, gerade für Anwältinnen und Steuerberaterinnen mit Familienplanung ein Pflichtthema im Konzept.

Was kostet mich die Beratung?

Das Erstgespräch und die Analyse kosten Dich nichts. Bei BU und Krankenversicherung arbeite ich auf Courtage-Basis: Schließt Du über mich ab, zahlt der Versicherer eine Vergütung, die im Tarifbeitrag bereits einkalkuliert ist. Derselbe Tarif kostet direkt beim Versicherer nicht weniger. Bei spezialisierten Fragestellungen der Altersvorsorge oder Ruhestandsplanung kann eine Honorarvereinbarung sinnvoll sein, ausschließlich nach vorheriger Vereinbarung; den Preis kennst Du vor Beginn. Und wenn Dein bestehender Vertrag gut ist, sage ich Dir genau das.

Kontakt

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Am Ende weißt Du, wo Du stehst. Was Du daraus machst, entscheidest Du.