Wo Tarife auseinandergehen. In diesen Punkten unterscheiden sich Tarife darin, ob sie überhaupt leisten, ob die Leistung garantiert ist und ob sie voll oder nur zum Teil erstatten — weil im Kleingedruckten Fallstricke übersehen wurden. Freie Arztwahl und Chefarztbehandlung sind das eine, entscheidend wird meist, was in der Zeile darunter steht.
Wo ein Tarif unter GKV-Niveau fallen kann. Psychotherapie ist teils auf eine Sitzungszahl begrenzt oder mit Eigenanteilen versehen, Hilfsmittel stehen in geschlossenen Katalogen oder haben Sublimits wie 1.000 € je Hörgerät oder 15.000 € für Prothesen. Wer nur auf das Highlightblatt mit freier Arztwahl und Chefarztbehandlung schaut, übersieht genau die Stellen, an denen die PKV schlechter sein kann als die GKV.
Warum Reha für Dich besonders zählt. Über das Versorgungswerk bist Du von der gesetzlichen Rentenversicherung befreit — und sammelst dort keine Pflichtbeiträge. Die medizinische Reha der Rentenversicherung setzt aber genau solche voraus oder ersatzweise fünfzehn Beitragsjahre, meist aus einer früheren Anstellung. Fällt die Rentenversicherung aus, springt in der gesetzlichen Krankenversicherung die Kasse ein. Diesen Auffang gibt es in der PKV nicht: Dort gilt, was im Tarif steht — und eine Anschlussheilbehandlung oder Reha ohne vorherigen Krankenhausaufenthalt ist häufig nur mit Leistungszusage oder gar nicht vorgesehen. Bei Tagessätzen von 150 bis 500 € kommen bei vier Wochen schnell fünfstellige Beträge zusammen.
Wie man das prüft. Im Leistungsfall zählt der Vertrag, nicht die Werbung: die Bedingungen im Wortlaut, nicht das Highlightblatt, und keine Ratings. Zugesagtes zählt, keine Testnoten.
An diesen Stellen gehen Tarife am weitesten auseinander — unter anderem.
Was für Dich zählt, sortieren wir im Erstgespräch →