Krankenversicherung · Für Beamte & Anwärter

PKV mit Beihilfe — die Standardlösung für Beamte.

Beihilfe deckt 50–80 % der Krankheitskosten. Der Resttarif schließt die Lücke. Welcher Tarif passt — und welcher in 30 Jahren noch passt: hier sortiert.

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30-Sekunden-Beihilfe-Check

Wähle Deine Situation — sofortige Resttarif-Einordnung.

Vier typische Beamten-Situationen. Eine Auswahl genügt:

Diese Einordnung ersetzt keine individuelle Beratung. Maßgeblich ist Deine konkrete Beihilfeverordnung und Besoldungsgruppe — einzelne Bundesländer weichen ab.

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PKV mit Beihilfe — die Standardlösung für Beamte

Du bekommst im Vorbereitungsdienst Deinen ersten Beihilfebescheid und merkst: das System sieht von außen einfach aus, ist innen aber detailreich. Die Dienststelle erklärt es nicht. Versicherer-Vertreter haben jeweils ihren eigenen Tarif als „richtigen" — und am Ende stehen drei Angebote vor Dir, die alle ähnlich klingen.

Das eigentliche Problem ist nicht die Tarif-Auswahl. Es ist die Frage nach 30 Jahren: Welcher Tarif ist mit 55 noch bezahlbar? Welcher Versicherer hat die solidesten Alterungsrückstellungen? Welcher Beitragsentlastungstarif lohnt sich? Diese Antworten findest Du nicht im Standard-Vergleich.

Wenn Du im Vorbereitungsdienst bist, ist die teuerste Entscheidung, jetzt nichts zu tun. Eintrittsalter wirkt lebenslang.

— Fabio Rausch · Versicherungskonsil

Beihilfesätze im Überblick

Welcher Beihilfesatz gilt für Dich?

Diese Tabelle gilt für die Mehrheit der Bundes- und NRW-Beamten. Einzelne Bundesländer (z.B. Hamburg mit seiner pauschalen Beihilfe / GKV-Wahlrecht) weichen ab — wir prüfen Deine konkrete Beihilfeverordnung im Erstgespräch.

Lebenssituation Beihilfesatz PKV-Restkostenanteil Beitrag guter Tarif
Beamtenanwärter (alleinstehend)Günstig durch Anwärtertarife, nicht durch mehr Beihilfe 50 % 50 % ca. 100–150 €
Beamter:in, ledigStandardsatz Bund/NRW — einzelne Länder weichen ab 50 % 50 % ca. 300–400 €
Beamter:in mit zwei KindernErhöhter Bemessungssatz 70 % 30 % ca. 300–440 € inkl. Kinder
Pensionär:inStandard in Bund und den meisten Ländern; Hessen/Bremen eigenes System 70 % 30 % ca. 180–240 €
KindJe berücksichtigungsfähigem Kind 80 % 20 % ca. 60–100 €

Wichtig: Der PKV-Tarif muss zum Beihilfesatz passen — ein 100 %-Tarif ist falsch, wenn Du 50 % Beihilfe bekommst. Beihilfekonforme Tarife sind explizit für 50/70/80 % konzipiert. Die Beitragsspannen sind marktübliche Größenordnungen für leistungsstarke Tarife (Stand 2026) — der konkrete Beitrag hängt an Alter, Gesundheit und Tarifwahl.

Vier teure Fehler

Diese vier Fehler sehe ich bei der Absicherung von Beamten am häufigsten.

Beihilfe-Bemessungssatz beim Tarif vergessen

Wer einen Standard-PKV-Tarif (100 % Restkostenrechnung) abschließt, statt einen beihilfekonformen Tarif (50/70/80 %), zahlt jahrelang doppelt für dieselbe Leistung. Das ist der häufigste Beratungsfehler bei Beamten.

Anwärter-Sonderkondition verschenkt

Während des Vorbereitungsdienstes gibt es bei vielen Versicherern stark vergünstigte Anwärtertarife. Wer in dieser Zeit gesetzlich versichert bleibt, zahlt in den meisten Bundesländern den vollen Beitrag selbst — und das zu deutlich schlechteren Leistungen. Wer sich erst nach der Verbeamtung auf Probe um die private Krankenversicherung kümmert, verbaut sich unter Umständen außerdem die Öffnungsaktion: Sie ist in der Regel nur bei der Erstverbeamtung nutzbar.

Nur auf den Einstiegsbeitrag geschaut

Der günstigste Tarif heute ist selten der beste über 40 Jahre. Kostet ein Tarif bei ähnlicher Leistung deutlich weniger als vergleichbare, ist er meist zu günstig kalkuliert — das rächt sich bei späteren Beitragsanpassungen. Leistung zuerst, dann der Preis-Vergleich.

Dienstunfähigkeitsversicherung übersehen

PKV ist nicht die einzige Absicherungs-Frage für Beamte. Eine BU/DU-Absicherung gehört mit ins Konzept — die Tarife unterscheiden sich erheblich, bei den relevanten Klauseln wie beim Preis.

Ehrliche Einordnung

Wann die GKV für Beamte auch relevant ist.

Für fast alle Beamten führt der Weg in die PKV. Zwei Konstellationen sind die Ausnahme:

Heilfürsorge-Beamte bei Polizei, Bundeswehr oder teils Berufsfeuerwehr (landesabhängig) brauchen keine reguläre PKV-Krankheitskostenversicherung, solange die Heilfürsorge aktiv läuft — hier reicht meist eine Anwartschaft mit einer Pflegepflichtversicherung, kein PKV-Vollvertrag.

Bei schweren Vorerkrankungen mit teuren Risikozuschlägen kann die freiwillige GKV die sinnvollere Wahl sein — vor allem in einem Bundesland mit pauschaler Beihilfe (die allerdings eigene Nachteile hat, die vorher abgewogen gehören). Mit der Verbeamtung bleibt Dir aber die Öffnungsaktion der privaten Versicherer: Aufnahme ohne Ausschlüsse, Risikozuschlag maximal 30 %. Die Öffnungstarife leisten weniger als Premium-Tarife — sind aber meist die bessere Option als die freiwillige GKV.

Die anonyme Risikovoranfrage zeigt vor jeder Empfehlung, ob PKV zu vernünftigen Bedingungen möglich ist. Wenn nicht, ist das mein Beratungsergebnis.

Klare Antworten

Häufige Bedenken — ehrlich beantwortet.

Häufiges Bedenken

Ich bin doch erst Anwärter — lohnt sich das schon?

Anwärtertarife sind marktüblich rund 50–70 % günstiger als der reguläre Beamtentarif.

Ja, gerade jetzt. Der Anwärtertarif ist bewusst günstig, da er oft auf Alterungsrückstellungen verzichtet. Ohne ihn würdest Du in den meisten Bundesländern den vollen GKV-Beitrag zahlen — deutlich mehr als in der Anwärter-PKV, und das bei deutlich geringerem Leistungsniveau. Außerdem sicherst Du Dir jetzt schon Deinen Gesundheitszustand: Wirst Du nach dem Vorbereitungsdienst nicht direkt weiter verbeamtet, hältst Du Dir den Tarif über eine Anwartschaft offen.

Häufiges Bedenken

Wird die PKV teuer, sobald ich Kinder bekomme?

Kinder sind mit 80 % berücksichtigungsfähig — nur 20 % PKV-Restkostenanteil pro Kind.

Weniger, als die meisten erwarten. Berücksichtigungsfähige Kinder haben einen eigenen, höheren Beihilfesatz (§ 46 BBhV). Die PKV muss pro Kind nur den kleinen Rest abdecken — deshalb sind Kindertarife in der Beihilfe-PKV vergleichsweise günstig.

Häufiges Bedenken

Reicht die Beihilfe im Ruhestand überhaupt noch?

Als Versorgungsempfänger:in steigt die Beihilfe auf 70 % — die PKV trägt nur noch 30 %.

Ja — die Beihilfe steigt zur Pension hin, nicht umgekehrt. Der PKV-Restkostentarif wird auf Antrag entsprechend angepasst, der Beitrag sinkt — aus z. B. 350 € werden rund 210 €. Gern gehe ich außerdem mit Dir eine Ruhestandsplanung an, die Deine PKV-Beiträge gleich mit einplant.

Ablauf

In vier Schritten zum passenden Resttarif.

Die Beihilfe-PKV-Beratung beginnt nicht mit dem Tarifvergleich, sondern mit Deiner konkreten Beihilfe-Situation — erst dann folgt die anonyme Risikovoranfrage.

ca. 20 Min

Kennenlernen & Leistungswunsch

Aktive:r Beamter:in oder Anwärter:in, Bundesland, Familienstand — daraus ergibt sich Dein Bemessungssatz (50/70/80 %). Genauso wichtig: Wir klären, welches Leistungsniveau Du Dir wünschst — die Grundlage für den späteren Tarifvergleich.

ca. 30 Min

Anonyme Risikovoranfrage

Vor jeder Empfehlung prüfe ich anonym bei mehreren Versicherern, zu welchen Konditionen Du aufgenommen wirst — ohne dass ein Antrag oder eine Ablehnung aktenkundig wird.

ca. 45 Min

Tarifvergleich & Empfehlung

Auf Basis der Voranfrage-Ergebnisse stelle ich Dir die beihilfekonformen Tarife gegenüber, die zu Deinem gewünschten Leistungsniveau passen. Ich erkläre Dir die Leistungsunterschiede und etwaige Lücken und wie ich die Kalkulation des Versicherers einschätze. Darauf basierend bekommst Du meine Empfehlung — und triffst am Ende eine informierte Entscheidung.

ca. 20 Min

Antrag & laufende Betreuung

Meine Beratung läuft komplett digital — vom Erstgespräch bis zum Antrag. Und nach dem Antrag ist bei mir vor dem Antrag: Ich begleite Dich lebenslang — bei der Familiengründung, dem Wechsel des Bundeslandes oder anderen Themen. Ich bleibe Dein Ansprechpartner in allen Belangen.

Fabio Rausch — PKV-Beratung mit Beihilfe für Beamte

„Beihilfe zuerst verstehen — dann erst über Tarife sprechen."

Fabio Rausch · Versicherungskonsil
PKV · Häufige Fragen

Was Beamte zur PKV am häufigsten fragen.

Lohnt sich PKV für Beamtenanwärter wirklich?

In den allermeisten Fällen ja. Der Anwärtertarif ist bewusst günstig, und Du sicherst Dir Deinen heutigen Gesundheitszustand — wirst Du nach dem Vorbereitungsdienst nicht direkt weiter verbeamtet, hältst Du Dir den Tarif über eine Anwartschaft offen. Einzige echte Ausnahme: gravierende Vorerkrankungen, wenn die Risikovoranfrage keinen vernünftigen Tarif zeigt. Daneben gibt es die branchenweite Öffnungsaktion: Sechs Monate ab Deiner erstmaligen Verbeamtung nehmen die beteiligten Versicherer Dich ohne Ablehnung auf — Risikozuschlag maximal 30 %, keine Leistungsausschlüsse.

Was passiert mit der PKV im Pensionsalter?

Im Ruhestand erhöht sich die Beihilfe in den meisten Bundesländern auf 70 %. Der PKV-Restkostentarif wird entsprechend angepasst — der Beitrag sinkt, sobald Du die Umstellung bei Deiner PKV anstößt; innerhalb von sechs Monaten nach der Änderung geht das ohne erneute Risikoprüfung oder Wartezeiten. Aus z. B. 350 € werden so rund 210 €. Und die Pension gehört ohnehin zusammen gedacht: Die Versorgungslücke zwischen letztem Gehalt und Pension ist das größere Thema als der PKV-Beitrag.

Steigt mein PKV-Beitrag im Alter?

Auch privat steigt der Beitrag, dafür sorgen Leistungsausgaben, Zinsumfeld und Lebenserwartung. Bei Dir kommt aber etwas dazu, das viele nicht haben: Im Ruhestand steigt Dein Beihilfesatz in den meisten Bundesländern auf 70 % — der Restkostentarif wird entsprechend deutlich günstiger. Aus 350 € würden bei heutigem Stand rund 210 €.

Kann ich aus der GKV in die PKV wechseln, wenn ich schon verbeamtet bin?

Ja. Beamte sind nicht versicherungspflichtig — der Weg in die PKV steht Dir grundsätzlich offen. Zwei Dinge können ihn bremsen: die Kündigungsfrist Deiner Kasse (in der Regel zwei bis drei Monate, zum Ablauf des übernächsten Monats) und die Gesundheitsprüfung. Und das Eintrittsalter zählt: Mit 35 wechseln ist deutlich teurer als mit 28. Wenn Du als Beamter in der freiwilligen GKV bist, lohnt sich die Prüfung praktisch immer.

Was ist die Heilfürsorge für Polizei und Bundeswehr?

Polizeibeamte und Soldaten haben in vielen Bundesländern bzw. im Bund freie Heilfürsorge statt Beihilfe: Der Dienstherr trägt die Krankheitskosten direkt und vollständig — eine Restkosten-Logik wie bei Beihilfe + PKV gibt es dort nicht. Der Leistungsumfang entspricht dabei etwa dem Niveau der gesetzlichen Kassen, Zahnersatz etwa nur als Regelversorgung. Wichtig: Die Pflegepflichtversicherung ist nicht enthalten — die musst Du separat abschließen. Und wer aktiv in Heilfürsorge ist, braucht zwar keine reguläre PKV-Krankheitskostenversicherung, aber meist eine Anwartschaft: Die Heilfürsorge endet in der Regel mit der Pensionierung — ab dann bist Du beihilfeberechtigt (meist 70 %) und brauchst für den Rest eine beihilfekonforme PKV. Genau diesen Einstieg sichert die Anwartschaft ohne neue Gesundheitsprüfung.

Was kostet eine PKV für Beamte konkret?

Anwärter zahlen oft 100–150 €/Monat (Richtwert 2026, 50 % Bemessungssatz), junge verbeamtete Lehrer:innen oder Sachbearbeiter:innen für einen guten Tarif meist 300–400 €/Monat — je nach Gesundheitszustand auch darunter oder darüber. Familien profitieren doppelt: Ab dem zweiten Kind steigt Dein eigener Beihilfesatz von 50 auf 70 %, und jedes Kind ist selbst mit 80 % beihilfeberechtigt — die PKV deckt dann nur noch die kleinen Reste.

Was ist die pauschale Beihilfe — und gilt sie in NRW?

Die pauschale Beihilfe ist ein Zuschuss des Dienstherrn zum GKV-Beitrag — als Alternative zum klassischen Modell Beihilfe + private Restkostenversicherung. Einige Bundesländer bieten sie an (zuerst Hamburg, 2018). In NRW gibt es sie Stand 2026 nicht; sie steht nur als Absichtserklärung im Koalitionsvertrag. Wichtig sind die Haken: Die Wahl ist in der Regel unwiderruflich — einmal pauschale Beihilfe, immer pauschale Beihilfe. Der Zuschuss bleibt konstant bei 50 % und steigt weder mit Kindern noch in der Pension, während der GKV-Beitrag mit Deinem Sold wächst. Und beim Wechsel in ein Bundesland ohne pauschale Beihilfe entfällt der Anspruch — der Weg zurück ins klassische Modell scheitert dann oft an Gesundheitsprüfung und Eintrittsalter. Relevant wird sie deshalb vor allem bei Vorerkrankungen — ob sie sich rechnet, ist eine Einzelfallfrage.

Was passiert bei einem Dienstherren- oder Bundesland-Wechsel?

Dein PKV-Vertrag läuft unverändert weiter, aber Beihilfesatz und Beihilfeverordnung können sich ändern, und damit die Passung Deines Restkostentarifs. Beim Wechsel des Bundeslands oder zwischen Land und Bund gehört der Tarif deshalb einmal auf den Prüfstand, sonst zahlst Du für Lücken oder Doppeldeckung.

Nächster Schritt

30 Minuten digital — wir schauen gemeinsam welcher PKV-Tarif für Deine Beihilfe-Situation passt und welcher in der Pension noch sitzt.

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