Schwerpunkt · Altersvorsorge & Ruhestandsplanung

Dein Versorgungs­werk allein wird nicht reichen.

Außerdem verlieren viele Ärzte über die Jahre zehntausende Euro, weil in ihren Verträgen Kosten stecken, die sie nie gesehen haben. Ich erkläre Dir, wie das passiert und was ich anders mache.

Kostenlos · 30 Minuten · Kein Verkaufsdruck
Spezialisiert auf Ärzte & Zahnärzte Fachmann für Honorarberatung (DMA)
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Versicherungsmakler · IHK-geprüft
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Das Risiko

Wo das Versorgungs­werk an Grenzen stößt.

Besser als die gesetzliche Rente? Ja. Ausreichend für Deinen Lebensstandard im Ruhestand? Wohl eher nicht. Denn es gibt konkrete, strukturelle Risiken:

Beitragsdeckelung

Ab einem bestimmten Einkommen zahlst Du nicht mehr ein. Dein Gehaltsanstieg als Fach- oder Oberarzt spiegelt sich in der Rente nicht wider.

Spekulationsverluste

Jüngst haben Versorgungswerke durch riskante Anlagen Aufsehen erregt, etwa das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (geschätzt rund 1,1 Mrd. € Verlust, etwa die Hälfte des Vermögens) oder die Bayerische Versorgungskammer (Verlustrisiken im hohen dreistelligen Millionenbereich bei US-Immobilien). Das kann sich auf zukünftige Renten auswirken.

Kein Sicherungssystem

Anders als die gesetzliche Rente haben Versorgungswerke kein staatliches Auffangnetz. Bei einer Schieflage können Leistungen gekürzt werden, ein Risiko, das Du kennen solltest.

Keine Flexibilität

Einmalauszahlung oder Teilentnahme? Gibt es in der Regel nicht, einen garantierten Inflationsausgleich auch nicht. Dein Geld ist gebunden, die Rentenhöhe unsicher, und der demografische Wandel tut sein Übriges.

Faktor Zeit

Jedes Jahr Warten kostet doppelt.

Beide wollen im Ruhestand 2.500 € zusätzlich pro Monat. Der Unterschied liegt nur im Startpunkt:

Marie – Startet mit 30

Befasst sich kurz nach Berufsstart mit ihrer Altersvorsorge.

475 €

monatliche Sparrate

Gesamteinzahlung: ca. 210.900 €

Bei 6 % durchschnittlicher Rendite p.a. erreicht sie ihr Ziel entspannt und hat über die Laufzeit deutlich weniger eingezahlt.

Max – Startet mit 40

Hat das Thema lange aufgeschoben.

950 €

monatliche Sparrate

Gesamteinzahlung: ca. 307.800 €

Er muss doppelt so viel investieren, nur weil er 10 Jahre gewartet hat. Der Zinseszins arbeitet gegen ihn statt für ihn.

Rechnung bis Alter 67 mit 6 % Rendite pro Jahr, vor Kosten, Steuern und Inflation: eine Orientierung, keine Garantie.

Die wichtigste Variable: Zeit. Je früher Du anfängst, desto entspannter und günstiger erreichst Du Dein Ziel. Mindestens genauso entscheidend ist, wie Du vorsorgst: Falsche Beratung und hohe Kosten im Vertrag können den Zeitvorteil wieder zunichtemachen.
Honorar vs. Provision

Was Provision wirklich kostet.

Bei vielen Beratern wirkt die Beratung kostenlos. Tatsächlich sind die Kosten in den Produkten versteckt. Das führt zu zwei konkreten Problemen:

Deine Rendite wird gemindert

Jeden Monat fließt ein Teil Deines Beitrags in Vertriebskosten statt in Dein Vermögen. Das reduziert Dein Endvermögen über die Laufzeit erheblich.

Falscher Anreiz für Deinen Berater

Viele Berater verdienen vor allem beim Verkauf neuer Produkte, nicht an der laufenden Betreuung. Das kann einen strukturellen Interessenkonflikt schaffen, der einer langfristigen Partnerschaft im Weg steht.

Beispiel: Ein 30-jähriger Arzt spart 300 € monatlich über 35 Jahre in eine ETF-Police, einmal als Bruttotarif (mit Provision), einmal als Nettotarif (mit Honorar), bei 6 % Rendite vor Kosten:

Bruttotarif – Provision
303.000 €

Endvermögen (vor Steuer)

  • Provision an den Vermittler: ca. 5.000–6.300 € (4–5 % der Beitragssumme), über die Kosten im Vertrag finanziert. Bei jeder Erhöhung fallen neue Kosten an
  • Effektivkosten: ca. 1,58 % p.a. (alle Produkt- und Fondskosten)
Versicherungskonsil
Nettotarif – Honorar
368.000 €

Endvermögen (vor Steuer)

  • Honorar: z. B. 1.500 € einmalig, separat bezahlt
  • Effektivkosten: ca. 0,67 % p.a. (alle Produkt- und Fondskosten inkl. Honorar)
+ 65.000 € mehr Vermögen

bei gleichem Beitrag, gleicher Laufzeit und gleicher Rendite. Der Unterschied: wie die Beratung bezahlt wird.

Und das ist ein konservatives Beispiel mit 300 € Sparrate. Bei höheren Beiträgen (und die sind bei Ärzten die Regel), Dynamik oder späteren Erhöhungen wird der Unterschied noch deutlich größer. Die Kosten stammen aus den Produktinformationen zweier am Markt verfügbarer Tarife. Beim Bruttotarif sind die 1.500 € Honorar aus Fairnessgründen zusätzlich als Zuzahlung in den Tarif geflossen.

Du willst wissen, wie sich das auf Deine Situation auswirkt? Kostenloses Erstgespräch buchen

Strategie

Welche Strategie passt zu Dir?

In Deutschland gibt es die sogenannten drei Schichten der Altersvorsorge. Für Ärzte sind in den meisten Fällen aber nur zwei Bausteine wirklich sinnvoll, da Du über das Versorgungs­werk bereits eine umfangreiche, aber unflexible Basisabsicherung hast:

Flexibel

ETF-Depot

Ideal für den kurz- bis mittelfristigen Vermögensaufbau.

  • Kostengünstig
  • Hohe Flexibilität
  • Jederzeitiger Kapitalzugriff
  • Keine steuerliche Optimierung

Meine Empfehlung für die meisten Ärzte

Die Kombination aus ETF-Depot und ETF-Police (als Nettotarif) ist für die meisten Ärzte die sinnvollste Strategie: das Depot für flexiblen, kostengünstigen Vermögensaufbau, die ETF-Police für steuerlich optimierte, strukturierte Entnahme im Ruhestand. Welche Aufteilung für Dich passt, hängt von Deiner individuellen Situation ab.

Und die Basisrente, bAV & Co.?

Basisrente und betriebliche Altersvorsorge klingen auf den ersten Blick attraktiv: hohe Steuervorteile, teils Arbeitgeberzuschüsse. Das stimmt auch. Leider werden die Nachteile oft nicht mitgenannt, etwa die fehlende Flexibilität oder die nachgelagerte Besteuerung. Mit dem Versorgungswerk hast Du bereits eine hohe, unflexible Basis; ob eine Basisrente oder bAV trotzdem passt, klären wir in einer individuellen Beratung.

Ablauf

Wie eine Zusammen­arbeit aussieht.

Kein Verkaufs­druck, keine Überraschungen im Kleingedruckten. Ein strukturierter Prozess, den Du jederzeit nachvollziehen und hinterfragen kannst:

ca. 45 Min

Ruhestandsplanung & Zieldefinition

Ich schaue gemeinsam mit Dir auf Deine aktuelle Situation und Deine Ziele. Was willst Du im Ruhestand zur Verfügung haben? Wann willst Du dieses Ziel erreichen? Und was tust Du schon heute dafür? Dabei berücksichtige ich Dein Versorgungswerk, Deine berufliche Perspektive und Deine persönliche Lebenssituation. Keine Kosten, keine Verpflichtung.

ca. 90 Min

Finanzmathematische Analyse & Strategie

Hier wird es konkret: Ich analysiere Deine bestehenden Verträge, Investments und Sparpläne finanzmathematisch. Was kosten sie wirklich, passen sie zu Deiner Lebensphase, und wo liegen Optimierungspotenziale? Auf dieser Basis entwickle ich gemeinsam mit Dir eine Strategie, die zu Deinen Zielen passt.

ca. 45 Min

Umsetzung

Auf Basis der Analyse bekommst Du eine klare Handlungsempfehlung, umgesetzt mit Nettotarifen. Für Planung und Umsetzung vereinbaren wir vorher ein festes Honorar, das Du vor Beginn kennst. Läuft Deine PKV oder BU schon über mich, verringert es sich. Keine versteckten Kosten, kein Druck.

nach Bedarf

Langfristige Begleitung

Nach der Umsetzung bleibe ich Dein Ansprechpartner, in jeder Marktphase und Lebensphase. Ob Gehaltssprung, Niederlassung, Familienzuwachs oder Marktturbulenzen: Ich begleite Dich persönlich und Deine Strategie wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst (auf Wunsch gegen eine Jahrespauschale, die wir vorher vereinbaren).

Dein nächster Schritt

Wo stehst Du gerade?

Du fängst bei null an?

Dann gehen wir es gleich richtig an: Ich schaue auf Deine Situation und entwickle gemeinsam mit Dir eine Strategie, die zu Dir passt.

Erstgespräch buchen

Du hast bereits Verträge?

Dann lass uns gemeinsam prüfen, was sie wirklich leisten. Viele Ärzte haben Produkte, die für ihre individuelle Situation gar nicht sinnvoll sind. Ob das bei Dir so ist, sehen wir uns gemeinsam an.

Verträge prüfen lassen

Du hast einen Provisionsvertrag?

Dann könnte sich ein Wechsel auf einen Nettotarif lohnen: bei gleichem Produkt, aber deutlich geringeren Kosten. Ob das in Deinem konkreten Fall sinnvoll ist, prüfe ich durch eine finanzmathematische Analyse.

Wechselmöglichkeit prüfen

Alle drei Wege starten mit einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch. Erstgespräch buchen

FAQ

Häufige Fragen zur Altersvorsorge.

Was kostet die Beratung?

Das Erstgespräch ist immer kostenlos und unverbindlich. Die Altersvorsorge berate ich auf Honorarbasis: Für Planung und Umsetzung vereinbaren wir vorher ein festes Honorar, das Du vor Beginn kennst. Läuft Deine PKV oder BU schon über mich, verringert es sich. Die laufende Begleitung gibt es auf Wunsch gegen eine Jahrespauschale. Keine versteckten Kosten im Produkt, keine Provision.

Was ist ein Nettotarif?

Ein Nettotarif ist ein Versicherungsprodukt ohne eingerechnete Abschlussprovision. Dadurch sind neben den Abschlusskosten auch die laufenden Kosten deutlich geringer als bei einem Bruttotarif, was über die Laufzeit zu einem erheblich höheren Endvermögen führt.

Ich habe bestehende Provisionsverträge. Kann ich diese Verträge umstellen?

Oft lohnt sich ein Wechsel, aber nicht immer. Ob ein Wechsel von einem Brutto- auf einen Nettotarif sinnvoll ist, hängt von der Restlaufzeit, den bisherigen Kosten und dem konkreten Produkt ab. Hierzu erstelle ich eine finanzmathematische Analyse, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu haben.

Wie viel sollte ich monatlich sparen?

Das hängt von Deinem Ziel, Deinem Alter und Deinem aktuellen Vermögen ab. Als grobe Orientierung bei 6 % Rendite: Je früher Du startest, desto weniger brauchst Du monatlich. Ein 30-jähriger Arzt, der 2.500 € zusätzliche Rente anstrebt, kann das mit ca. 475 €/Monat erreichen. Mit 40 wären es schon ca. 950 €.

Warum ETF-Depot und ETF-Police statt Basisrente oder bAV?

Weil Basisrente und bAV Dein Geld bis zur Rente binden und im Alter nachgelagert besteuert werden. Mit dem Versorgungswerk hast Du als Arzt schon eine hohe, unflexible Basis: Da macht eine weitere unflexible Schicht oft wenig Sinn. Für den frei gestaltbaren Teil Deiner Vorsorge bieten ETF-Depot und ETF-Police meist die bessere Kombination aus Flexibilität, Kosten und Steuervorteilen. Das heißt nicht, dass sie nicht trotzdem passen können, weswegen wir das in einer individuellen Beratung klären.

Ist mein Geld im ETF-Depot und der ETF-Police sicher?

ETFs sind Sondervermögen (Depot) und Sicherungsvermögen (Police): Selbst bei einer Insolvenz Deines Anbieters bleibt Dein investiertes Kapital geschützt. Natürlich unterliegen Aktien-ETFs Kursschwankungen, aber historisch hat ein breit gestreutes ETF-Portfolio über lange Zeiträume (15+ Jahre) bisher stets positive Renditen erzielt, auch wenn vergangene Renditen keine Garantie für die Zukunft sind.

Termin

Bereit für Dein Finanz­konzept?

Im kostenlosen Erstgespräch analysiere ich Deine aktuelle Situation und zeige Dir, ob und wo Handlungsbedarf besteht: transparent, nachvollziehbar und ohne Verkaufsdruck.

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