Der Punkt, an dem es sich entscheidet
Was in Deiner Akte steht, weißt Du nicht.
Kaum jemand erinnert sich vollständig daran, was in den letzten Jahren abgerechnet wurde. Und was harmlos war, steht dort nicht immer harmlos drin: Eine Krankschreibung vor einer Prüfung oder nach einem langen Wochenende wird schnell als psychische Diagnose abgerechnet, eine F-Diagnose, die Du nie so verstanden hast und die trotzdem in Deiner Akte steht.
Im Antrag musst Du auf die gestellten Fragen wahrheitsgemäß antworten. Auch wenn Du von der Diagnose nichts wusstest, kann es bei einer späteren vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung zu großen Problemen mit dem Versicherer kommen, bis zur Leistungsverweigerung oder zum Rücktritt vom Vertrag. Dann zahlst Du jahrelang Beiträge für einen Schutz, der genau dann nicht greift, wenn Du ihn brauchst.
Deshalb arbeite ich Deine Historie auf, bevor irgendein Antrag rausgeht.
Die Abfragezeiträume unterscheiden sich je nach Anbieter: meist 3 bis 5 Jahre ambulant, 3 bis 10 Jahre stationär. Außerdem unterscheiden sich die gestellten Fragen sehr stark voneinander, weswegen sich mit kluger Antragsauswahl oftmals ein sehr gutes Ergebnis erzielen lässt.