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PKV oder GKV, BU jetzt oder später? — Zwei Entscheidungen, die Jahrzehnte halten.

Liegt Dein Jahresbrutto über der JAEG von 77.400 € (2026), öffnet sich Dein PKV-Fenster. Aber nur wer die richtige Entscheidung trifft, profitiert dauerhaft — die Wahl des passenden Tarifs ist hier das A und O. Und die richtige BU gehört in dieser Kombination in jedes Konzept.

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Jahresarbeitsentgeltgrenze

77.400 €

JAEG 2026 — ab hier beginnt Deine Wahlfreiheit

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Kennst Du das?

Vier Risiken, die Angestellte zu teuer bezahlen

Diese Themen tauchen in der Beratung von Angestellten über JAEG immer wieder auf — meist weil der allgemeine Marktvergleich die entscheidenden Feinheiten übersieht.

JAEG überschritten — PKV wechseln oder GKV bleiben?

Ab 77.400 € Jahresarbeitsentgelt (2026) öffnet sich das PKV-Fenster. Aber ob der Wechsel klug ist, entscheidet die Rechnung, nicht die Grenze allein.

Abstrakte Verweisung in der BU — riskiert das Existenzminimum

Im Leistungsfall kann der Versicherer sagen: „Du könntest theoretisch in Beruf X arbeiten" — und nicht zahlen. Das ist die versteckte Lücke in Millionen älterer Berufsunfähigkeits-Policen — moderne Tarife verzichten auf die abstrakte Verweisung. Ob Deine dazugehört, zeigt der Blick in die Bedingungen, nicht ins Beitragskonto.

Versorgungslücke bei Krankschreibung — Krankengeld endet nach 78 Wochen

Die Krankenkasse zahlt Krankengeld längstens 78 Wochen ab Beginn der Arbeitsunfähigkeit — die ersten sechs Wochen trägt der Arbeitgeber, die Kasse also rund 72 Wochen. Eine BU-Prüfung dauert im Schnitt rund ein halbes Jahr. Läuft das Krankengeld aus, bevor die BU anerkannt ist, fließt kein Einkommen. Eine AU-Klausel zahlt schon nach sechs Monaten Krankschreibung — als vereinfachter Leistungsauslöser, der aber zum Krankentagegeld passen muss.

Die Lösung

Wie ich arbeite

Marktbreit und transparent — drei Prinzipien, an denen Du mich in jedem Gespräch messen kannst.

  1. JAEG-Rechnung statt Bauchgefühl

    Über der JAEG heißt nicht automatisch wechseln. Ich rechne Deine Konstellation durch — und wenn die GKV gewinnt, sage ich Dir genau das.

  2. Was im Leistungsfall zählt

    Ich prüfe die Punkte, die im Leistungsfall meist zu spät auffallen: falsche Absicherungshöhe, fehlende Leistungsdynamik, zu geringe Nachversicherungsgarantien und je nach Beruf die AU-Klausel.

  3. Ein Ansprechpartner — bei jedem Gehaltssprung

    Egal ob Du gerade die JAEG-Schwelle überschreitest, eine BU-Police prüfen lässt oder Deine bAV optimieren willst — Du hast einen Ansprechpartner, der Deine Geschichte kennt.

Schwerpunkte

Zwei Themen entscheiden Deine Absicherung

PKV-Wechsel und Berufs­unfähigkeit stellen für Angestellte über der JAEG die größten Weichen — beide haben eine eigene Seite mit allem, was dazugehört.

Wo stehst Du gerade?

Wo stehst Du in Deinem Berufsleben gerade?

  1. Phase 1 · Studium & Berufseinstieg

    Noch im Studium — oder frisch im ersten Job

    Was schon im Studium zählt, was beim Jobstart automatisch passiert und was warten kann — dafür gibt es eine eigene Seite.

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  2. Phase 2 · Gehalt knapp unter der Grenze

    Gehalt knapp unter der JAEG

    Bevor der Wechsel ansteht, lohnt sich eine ehrliche Prognose — inklusive der bAV-Wechselwirkung auf das anrechenbare Einkommen. So weißt Du schon jetzt, wann und ob der Schritt kommt.

    Prognose besprechen
  3. Phase 3 · Über die JAEG gerutscht

    Gerade über die JAEG gerutscht

    Dein Gehalt liegt jetzt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze — ein PKV-Wechsel ist möglich. Wer hier zu lange wartet, verschenkt ein Jahr Eintrittsalter.

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  4. Phase 4 · Mitte 40, PKV im Kopf

    Mitte 40, PKV im Kopf

    Ab 55 kommst Du praktisch nicht mehr zurück in die GKV — die Entscheidung wird endgültiger, als die meisten denken. Jetzt ist der Moment, einmal echt durchzurechnen, statt es weiter aufzuschieben.

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  5. Phase 5 · Schon versichert

    Schon versichert — passt das noch?

    Eine BU aus den 2000ern kann die abstrakte Verweisung noch enthalten, und Dein Bedarf ist seitdem gewachsen. Ich prüfe die Klauseln, bevor etwas gekündigt wird.

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Über mich

Fabio Rausch, Versicherungs­makler in Münster

Ich bin freier Versicherungsmakler mit Sitz in Münster. Meine Beratungsschwerpunkte sind PKV-Entscheidungen rund um die JAEG-Schwelle, Berufsunfähigkeit mit sauberen Klauseln und Absicherungskonzepte für Angestellte in der Aufbauphase. Das sind keine Randthemen für mich — es ist das, was ich täglich mache.

Ich arbeite als freier Makler und bin an keine Versicherungsgesellschaft gebunden. Das bedeutet: Meine Empfehlung richtet sich allein nach Deiner Situation. Wenn die GKV die bessere Wahl ist, sage ich das — auch wenn ich daran nichts verdiene. Und wenn ein bAV-Baustein Dich rechnerisch wieder unter die JAEG holt, sage ich Dir auch das.

BWL · M.Sc. Münster Keine Gesellschaftsbindung Versicherungsmakler NRW
Bewertungen

Was andere über die Zusammen­arbeit sagen.

Der Prozess

So läuft's ab

01

Anamnese — 30 Min., digital

Wir klären Deine Situation: Jahresarbeitsentgelt, Familienplanung, Bestandsverträge, offene Lücken. Das Erstgespräch ist kostenlos und digital.

02

Konzept — in 3–5 Werktagen

Ich prüfe Deinen JAEG-Status, analysiere Bestandspolicen auf Klauseln-Qualität und entwickle ein individuelles Konzept — mit konkreten Tarif-Empfehlungen und einer nachvollziehbaren Begründung.

03

Begleitung — laufend, so viel wie nötig

Ich setze die Strategie mit Dir um und bleibe Dein Ansprechpartner — bei Gehaltssprüngen, Jobwechseln, Familiengründung oder beim Eintritt ins Rentenalter.

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Über der JAEG und noch in der GKV? Jedes Jahr Warten kostet Dich ein Jahr Eintrittsalter — und damit dauerhaft Beitrag.

Das Eintrittsalter bei PKV und BU wirkt lebenslang auf Beitrag und Konditionen. Wer wartet, zahlt dauerhaft mehr — und riskiert bei einer Diagnose dazwischen, gar nicht mehr zu vernünftigen Bedingungen einsteigen zu können. Ein Erstgespräch dauert 30 Minuten.

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Häufige Bedenken

„Brauche ich das wirklich?"

„Die GKV reicht mir doch."

Kann sie — ein genauer Blick lohnt trotzdem. Den GKV-Höchstbeitrag zahlst Du schon ab der Beitragsbemessungsgrenze (2026: 5.812,50 € brutto im Monat), und ab da bringt jeder weitere Euro Gehalt keine einzige Leistung mehr dazu. In der PKV bestimmst Du das Leistungsniveau selbst, und was der Tarif zusagt, steht im Bedingungswerk. Ob die PKV für Dich das richtige System ist, hängt an Deiner Familienplanung, Deiner beruflichen Planung und den Konditionen, die Du mit Deinem Eintrittsalter und Gesundheitszustand bekommst — das rechnen wir durch, bevor irgendwas unterschrieben wird.

„Ich bin zu jung für BU."

Jung + gesund ist genau der Moment, in dem Du Konditionen bekommst, die Du mit 40 nicht mehr siehst. Danach wird es nur teurer — oder unmöglich.

„Wechseln kann ich später immer noch."

Ab 55 praktisch nicht mehr zurück, und jedes Jahr Eintrittsalter kostet dauerhaft Beitrag. Später ist die teuerste Option.

„Wird die PKV im Alter nicht unbezahlbar?"

Ehrliche Antwort: Der Beitrag steigt, und niemand kann Dir das Gegenteil versprechen. Was ihn dämpft, ist die Alterungsrückstellung und der gesetzliche Zuschlag von 10 %, der vom 21. bis zum 60. Lebensjahr genau dafür angespart wird und mit 60 entfällt. Als Angestellte:r trägt Dein Arbeitgeber die Hälfte des Beitrags bis zum Höchstzuschuss — im Ruhestand fällt dieser Anteil weg, dafür kommt der Zuschuss der Rentenversicherung. Wichtig ist aber vor allem, von Anfang an ein vernünftiges Beitragsentlastungskonzept zu haben und es bis zum Ende durchzuziehen. Dadurch ist die PKV oft sogar besser planbar.

FAQ

Häufige Fragen von Angestellten

Brauche ich PKV, wenn ich die JAEG überschreite?

Nicht zwingend, aber Du bekommst das Recht zu wechseln. Ob und wann, entscheidet die JAEG-Mechanik: Liegt Dein Jahresarbeitsentgelt über der Grenze des laufenden Jahres und voraussichtlich auch über der des Folgejahres, endet die Versicherungspflicht zum Jahresende — wechseln kannst Du dann zum 1. Januar. Steigst Du dagegen bei einem neuen Arbeitgeber von Anfang an über der Grenze ein, bist Du sofort versicherungsfrei und kannst direkt wechseln. Ob der Wechsel auch sinnvoll ist, hängt von Familienplanung, Gesundheit und Deiner langfristigen Gehaltsperspektive ab — und manchmal ist die GKV die bessere Wahl. Das ist dann mein Beratungsergebnis, auch wenn ich daran nichts verdiene.

Was kostet mich die Beratung?

Das Erstgespräch und die Analyse kosten Dich nichts. Bei PKV und BU arbeite ich auf Courtage-Basis: Schließt Du über mich ab, zahlt der Versicherer eine Vergütung, die im Tarifbeitrag bereits einkalkuliert ist — derselbe Tarif kostet direkt beim Versicherer nicht weniger. Bei spezialisierten Fragestellungen der Altersvorsorge oder Ruhestandsplanung kann eine Honorarvereinbarung sinnvoll sein – ausschließlich nach vorheriger Vereinbarung; den Preis kennst Du vor Beginn. Und wenn Dein bestehender Vertrag gut ist, sage ich Dir genau das.

Was zählt alles zum Jahresarbeitsentgelt (JAE)?

Zum maßgeblichen Entgelt zählen: Bruttogehalt, vertraglich zugesicherte Boni und vermögenswirksame Leistungen. Nicht mitzählen: variable Ermessens-Boni, Überstundenpauschalen ohne Vertragsgarantie und — wichtig — Entgeltumwandlung in die bAV mindert das JAE, soweit sie sozialversicherungsfrei ist (2026: bis 4.056 € im Jahr = 4 % der RV-Beitragsbemessungsgrenze). Wer 78.000 € Festgehalt hat und diesen Höchstbetrag umwandelt, liegt rechnerisch bei ~73.944 € und damit unter der JAEG 2026.

Lohnt die PKV auch mit Familie?

Gut zu wissen: In der gesetzlichen Kasse sind Kinder und ein Partner ohne eigenes Einkommen beitragsfrei mitversichert — in der PKV hat jedes Familienmitglied einen eigenen Beitrag. Das klingt erst nach mehr, ist aber bei einem, zwei, auch drei Kindern gut planbar und finanzierbar. Genau deshalb gehört Familienplanung früh in ein Gespräch mit jemandem, der die Materie kennt: damit Du Vor- und Nachteile abwägen und den Baustein sauber in Deine Finanzplanung einbauen kannst. Und die Entscheidung sollte über die Leistung fallen — die bessere Versorgung für Deine Familie, nicht über den kurzfristigen Spareffekt.

Worauf muss ich bei der BU als Angestellter achten?

Das Wichtigste ist der Verzicht auf abstrakte Verweisung — ohne diese Klausel kann der Versicherer im Leistungsfall auf theoretisch andere Berufe verweisen und nicht zahlen. Weitere Pflichtpunkte: starke Nachversicherungsgarantie, AU-Klausel für die Krankengeld-Lücke, Rentenhöhe mindestens 70–80 % des Nettos. Und: die Gesundheitsfragen VOR dem Antrag anonym vorprüfen lassen — eine förmliche Ablehnung würde beim Versicherer aktenkundig und müsste bei jedem späteren Antrag angegeben werden. Die anonyme Voranfrage vermeidet genau das.

Ich habe schon eine BU von damals — lohnt ein Check?

Fast immer — und der erste Schritt ist prüfen, nicht kündigen, denn Dein junges Eintrittsalter im Alt-Vertrag ist wertvoll. Zwei versteckte Lücken stecken oft in älteren Policen: die abstrakte Verweisung, mit der der Versicherer Dich im Leistungsfall auf einen anderen theoretisch möglichen Beruf verweisen kann — und Gesundheitsangaben, die damals unvollständig oder falsch gemacht wurden und den Vertrag im Ernstfall rückwirkend leistungsfrei machen können. Beides prüfe ich, bevor irgendetwas angefasst wird: Der Alt-Vertrag bleibt bestehen, bis klar ist, ob und was ihn wirklich verbessert.

Wie schließe ich die Krankengeld-Lücke?

Es sind zwei Lücken, nicht eine. Die erste beginnt nach sechs Wochen, wenn die Lohnfortzahlung endet: Krankengeld sind 70 % Deines Bruttos, höchstens 90 % Deines Nettos — und davon gehen noch Deine Anteile zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung ab. Über der JAEG ist der Abstand zum gewohnten Netto besonders groß, weil das Krankengeld nur aus dem Entgelt bis zur Beitragsbemessungsgrenze berechnet wird. Genau diesen Abstand schließt ein Krankentagegeld. Die zweite Lücke beginnt, wenn das Krankengeld nach längstens 78 Wochen endet und die BU-Leistung noch nicht anerkannt ist — dafür gibt es die AU-Klausel, die schon nach sechs Monaten ununterbrochener Krankschreibung zahlt.

Was passiert mit der bAV im Rentenalter?

Auf bAV-Auszahlungen im Rentenalter werden Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung fällig — aktuell gut 21 % (KV-Beitrag inkl. Zusatzbeitrag + Pflegebeitrag, ohne Arbeitgeberzuschuss; Stand 2026). In der KV gilt für pflichtversicherte Rentner immerhin ein Freibetrag (2026: 197,75 €/Monat) — nur der übersteigende Teil wird verbeitragt. In der Pflegeversicherung ist derselbe Betrag dagegen nur eine Freigrenze: Liegst Du darüber, zählt die ganze Betriebsrente. Das schmälert die Nettorendite der bAV spürbar.

Kann ich später wieder zurück in die GKV?

Bis 55 gibt es dafür oft Wege — etwa wenn Dein Einkommen wieder unter die JAEG fällt. Ab 55 ist die Rückkehr gesetzlich stark eingeschränkt und gelingt nach längeren PKV-Jahren nur noch selten. Die Grundregel: je später, desto endgültiger. Deshalb rechnen wir die PKV-Entscheidung spätestens ab Mitte 40 sauber durch, statt sie auf eine spätere Rückkehr zu bauen.

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Am Ende weißt Du, wo Du stehst. Was Du daraus machst, entscheidest Du.