Schwerpunkt · Altersvorsorge & Ruhestandsplanung

Rente, Pension oder Versorgungs­werk allein werden meist nicht reichen.

Viele Menschen verlieren zehntausende Euro – nicht durch falsche Produkte, sondern durch die falsche Beratungsform. Ich erkläre Dir warum, und wie Du es besser machen kannst.

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Honorarbasierte Altersvorsorge Fachmann für Honorarberatung (DMA) Versicherungsmakler · IHK-geprüft
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Das Risiko

Die Basis-Vorsorge allein reicht selten.

Besser als gar keine Vorsorge? Ja. Ausreichend für Deinen gewohnten Lebensstandard im Ruhestand? Wohl eher nicht. Je nachdem, wie Du beruflich aufgestellt bist, sieht die Lücke anders aus:

Beamte: Pensionslücke trotz hohem Ruhegehaltssatz

Der Ruhegehaltssatz steigt pro Dienstjahr um 1,79375 % – den Höchstsatz von 71,75 % erreichst Du erst nach 40 Dienstjahren (§ 14 BeamtVG). Wer später verbeamtet wird, Dienstjahre unterbricht oder vor dem 40. Dienstjahr in den Ruhestand geht, bleibt spürbar darunter. Und bemessen wird ohnehin nur am Endgrundgehalt – nicht am tatsächlichen Lebensstandard während der aktiven Zeit.

Angestellte: gedeckeltes Rentenniveau

Die gesetzliche Rente ist per Haltelinie bis 2031 auf 48 % des Durchschnittslohns gedeckelt. Die Standardrente (45 Beitragsjahre zum Durchschnittsverdienst) liegt 2026 bei 1.913,40 € brutto im Monat. Für die eigene Situation zählt das individuelle Rentenkonto – bei Gehältern über dem Durchschnitt bleibt die Rente im Verhältnis zum letzten Nettoeinkommen anteilig weiter zurück.

Selbstständige: keine Pflichtbasis

Ohne Anstellung entfällt die Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung meist komplett. Was an Altersvorsorge entsteht, musst Du aktiv selbst aufbauen. Wer das aufschiebt, hat im Ruhestand schlicht keine erste Schicht, auf der alles andere aufbaut.

Versorgungswerk: Versorgungswerkrente mit eigenen Risiken

Berufsständische Versorgungswerke (u. a. Ärzte, Anwälte, Apotheker, Steuerberater, Architekten) zahlen oft besser als die gesetzliche Rente – haben aber eigene Schwachstellen: Beitragsdeckelung ab einem bestimmten Einkommen und kein staatliches Sicherungsnetz bei einer Schieflage. Jüngste Verlustfälle einzelner Werke zeigen: Auch das ist kein Selbstläufer.

Kurz gesagt: Ob gesetzliche Rente, Pension oder Versorgungswerkrente – die erste Schicht sichert das Nötigste, nicht den erarbeiteten Lebensstandard. Was fehlt, musst Du privat ergänzen. Und wie stark Deine Basis wirklich trägt, hängt an Deiner konkreten beruflichen Situation.

Ärztin, Arzt oder Zahnärztin, Zahnarzt?

Für die berufsständischen Versorgungswerke der Ärzte und Zahnärzte gibt es eine eigene, ausführlichere Einordnung – inklusive der aktuellen Entwicklungen bei einzelnen Werken. → Speziell für Ärzte & Zahnärzte: Altersvorsorge

Faktor Zeit

Jedes Jahr Warten kostet doppelt.

Beide wollen im Ruhestand 2.500 € zusätzlich pro Monat – der Unterschied liegt nur im Startpunkt:

Marie – Startet mit 30

Befasst sich kurz nach Berufsstart mit ihrer Altersvorsorge.

475 €

monatliche Sparrate

Gesamteinzahlung: ca. 210.900 €

Bei 6 % durchschnittlicher Rendite p.a. erreicht sie ihr Ziel entspannt – und hat über die Laufzeit deutlich weniger eingezahlt.

Max – Startet mit 40

Hat das Thema lange aufgeschoben.

950 €

monatliche Sparrate

Gesamteinzahlung: ca. 307.800 €

Er muss doppelt so viel investieren – nur weil er 10 Jahre gewartet hat. Der Zinseszins arbeitet gegen ihn statt für ihn.

Die 6 % Rendite p.a. dienen als Orientierung und sind keine Garantie.

Die wichtigste Variable: Zeit. Je früher Du anfängst, desto entspannter und günstiger erreichst Du Dein Ziel. Aber mindestens genauso entscheidend ist, wie Du vorsorgest – und mit wem. Denn die falsche Beratung kann den Zeitvorteil wieder zunichte machen.
Honorar vs. Provision

Warum die Beratungsform genauso entscheidend ist.

Bei vielen Beratern wirkt die Beratung kostenlos – tatsächlich sind die Kosten in den Produkten versteckt. Das führt zu zwei konkreten Problemen:

Deine Rendite wird gemindert

Jeden Monat fließt ein Teil Deines Beitrags in Vertriebskosten statt in Dein Vermögen. Das reduziert Dein Endvermögen über die Laufzeit erheblich.

Falscher Anreiz für Deinen Berater

Viele Berater verdienen vor allem beim Verkauf neuer Produkte – nicht an der laufenden Betreuung. Das kann einen strukturellen Interessenkonflikt schaffen, der einer langfristigen Partnerschaft im Weg steht.

Beispiel: Jemand spart mit 30 Jahren 300 € monatlich über 35 Jahre in eine ETF-Police beim gleichen Anbieter – einmal als Bruttotarif (mit Provision), einmal als Nettotarif (mit Honorar):

Bruttotarif – Provision
302.000 €

Endvermögen (vor Steuer)

  • Beratungskosten: ca. 6.000 € (im Produkt versteckt)
  • Effektivkosten: ca. 1,02 % p.a.
Versicherungskonsil
Nettotarif – Honorar
370.000 €

Endvermögen (vor Steuer)

  • Beratungskosten: 1.500 € einmalig (transparent)
  • Effektivkosten: ca. 0,59 % p.a. (inkl. TER des ETF)
+ 68.000 € mehr Vermögen

bei gleichem Produkt, gleichem Beitrag, gleicher Laufzeit. Der einzige Unterschied: die Art der Beratung.

Und das ist ein konservatives Beispiel mit 300 € Sparrate. Bei höheren Beiträgen wird der Unterschied noch deutlich größer.

Du willst wissen, wie sich das auf Deine Situation auswirkt? → Kostenloses Erstgespräch sichern

Strategie

Welche Strategie passt zu Dir?

In Deutschland gibt es die sogenannten drei Schichten der Altersvorsorge: Basisversorgung (GRV, Versorgungs­werk oder Pension), geförderte Vorsorge (Rürup, bAV) und die freie, dritte Schicht. Welche Bausteine für Dich zusätzlich sinnvoll sind, hängt entscheidend davon ab, wie stark Deine erste Schicht bereits trägt:

Empfehlung

ETF-Depot

Ideal für den kurz- bis mittelfristigen Vermögensaufbau.

  • Kostengünstig
  • Hohe Flexibilität
  • Jederzeitiger Kapitalzugriff
  • Keine steuerliche Optimierung
  • Kein Bestandsschutz bei Steuererhöhungen

Unsere Empfehlung für die meisten

Die Kombination aus ETF-Depot und ETF-Police (als Nettotarif) ist für die meisten Menschen die sinnvollste Strategie: Das Depot für flexiblen, kostengünstigen Vermögensaufbau – die ETF-Police für steuerlich optimierte, strukturierte Entnahme im Ruhestand. Welche Aufteilung und Gewichtung für Dich passt, hängt von Deiner individuellen Situation und Basisabsicherung ab.

Und die Basisrente, bAV & Co.?

Basisrente (Rürup) und betriebliche Altersvorsorge klingen auf den ersten Blick attraktiv – hohe Steuervorteile, teils Arbeitgeberzuschüsse. Hast Du bereits eine hohe, unflexible Basisabsicherung über Versorgungswerk oder Beamten-Pension, sind sie oft nicht sinnvoll, weil sie eine weitere unflexible Schicht hinzufügen. Bist Du dagegen angestellt ohne betriebliche Förderung oder selbstständig ohne Pflichtbasis, kann eine geförderte Schicht ergänzend Sinn ergeben. Je nach Lebensphase kann auch eine Kapitalanlageimmobilie infrage kommen – dies wird über spezialisierte Kooperationspartner abgedeckt. Die genaue steuerliche Wirkung hängt von Deiner individuellen Situation ab – bitte kläre das mit Deinem Steuerberater.

Ablauf

Wie eine Zusammen­arbeit aussieht.

Kein Verkaufs­druck, keine Überraschungen im Kleingedruckten. Ein strukturierter Prozess, den Du jederzeit nachvollziehen und hinterfragen kannst:

ca. 45 Min

Ruhestandsplanung & Zieldefinition

Ich schaue gemeinsam mit Dir auf Deine aktuelle Situation und Deine Ziele. Was willst Du im Ruhestand zur Verfügung haben? Wann willst Du dieses Ziel erreichen? Und was tust Du schon heute dafür? Dabei berücksichtige ich Deine Basisabsicherung (GRV, Pension oder Versorgungswerk), Deine berufliche Perspektive und Deine persönliche Lebenssituation. Keine Kosten, keine Verpflichtung.

ca. 90 Min

Finanzmathematische Analyse & Strategie

Hier wird es konkret: Ich analysiere Deine bestehenden Verträge, Investments und Sparpläne finanzmathematisch – was kosten sie wirklich, passen sie zu Deiner Lebensphase, und wo liegen Optimierungspotenziale? Auf dieser Basis entwickle ich gemeinsam mit Dir eine Strategie, die zu Deinen Zielen passt.

ca. 45 Min

Umsetzung

Auf Basis der Analyse bekommst Du eine klare Handlungsempfehlung. Für eine weitergehende spezialisierte Altersvorsorge- oder Ruhestandsplanung kann ein Honorar anfallen – jedoch nur, wenn wir dies vorher ausdrücklich vereinbaren. Den Preisrahmen von in der Regel 1.000–4.000 € je nach Umfang kennst Du vor Beginn. Keine versteckten Kosten, kein Druck.

nach Bedarf

Langfristige Begleitung

Nach der Umsetzung bleibe ich Dein Ansprechpartner – in jeder Marktphase und Lebensphase. Ob Gehaltssprung, Jobwechsel, Familienzuwachs oder Marktturbulenzen: Ich begleite Dich persönlich und Deine Strategie wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Dein nächster Schritt

Drei Wege zur Altersvorsorge — einer passt zu Dir.

Du fängst bei null an?

Buch jetzt einen Termin, denn je früher Du startest, desto entspannter erreichst Du Dein Ziel. Im kostenlosen Erstgespräch schaue ich auf Deine Situation und entwickle gemeinsam mit Dir eine Strategie, die zu Dir passt.

Erstgespräch buchen

Du hast bereits Verträge?

Dann lass uns gemeinsam prüfen, was sie wirklich leisten. Viele Menschen haben Produkte, die für ihre individuelle Situation gar nicht sinnvoll sind. Ob das in Deinem konkreten Fall so ist, prüfe ich im kostenfreien Erstgespräch.

Verträge prüfen lassen

Du hast einen Provisionsvertrag?

Dann könnte sich ein Wechsel auf einen Nettotarif lohnen – bei gleichem Produkt, aber deutlich geringeren Kosten. Ob das in Deinem konkreten Fall sinnvoll ist, prüfe ich durch eine finanzmathematische Analyse.

Wechselmöglichkeit prüfen

Alle drei Wege starten mit einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch.

FAQ

Häufige Fragen zur Altersvorsorge.

Antworten auf die Fragen, die mir zur Altersvorsorge am häufigsten gestellt werden.

Was kostet die Beratung?

Das Erstgespräch ist immer kostenlos und unverbindlich. Für eine weitergehende spezialisierte Altersvorsorge- oder Ruhestandsplanung kann ein Honorar anfallen – jedoch nur, wenn wir dies vorher ausdrücklich vereinbaren. Den Preisrahmen von in der Regel 1.000–4.000 € je nach Umfang kennst Du vor Beginn. Keine versteckten Kosten im Produkt, keine Provision.

Was ist ein Nettotarif?

Ein Nettotarif ist ein Versicherungsprodukt ohne eingerechnete Abschlussprovision. Dadurch sind neben den Abschlusskosten auch die laufenden Kosten deutlich geringer als bei einem Bruttotarif – was über die Laufzeit zu einem erheblich höheren Endvermögen führt.

Ich habe bestehende Provisionsverträge – kann ich diese Verträge umstellen?

In den meisten Fällen macht das Sinn. Ob ein Wechsel von einem Brutto- auf einen Nettotarif sinnvoll ist, hängt von der Restlaufzeit, den bisherigen Kosten und dem konkreten Produkt ab. Hierzu erstelle ich eine finanzmathematische Analyse um eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu haben.

Wie viel sollte ich monatlich sparen?

Das hängt von Deinem Ziel, Deinem Alter und Deinem aktuellen Vermögen ab. Als grobe Orientierung: Je früher Du startest, desto weniger brauchst Du monatlich. Wer mit 30 eine zusätzliche Rente von 2.500 € anstrebt, kann das mit ca. 475 €/Monat erreichen. Mit 40 wären es schon ca. 950 €.

Warum ETF-Depot und ETF-Police statt Basisrente oder bAV?

Das hängt an Deiner Basisabsicherung. Hast Du über Versorgungswerk, Beamten-Pension oder eine überdurchschnittliche gesetzliche Rente bereits eine hohe, unflexible erste Schicht, bringt eine weitere unflexible Schicht (Rürup/bAV) oft wenig zusätzlichen Nutzen. Ist Deine Basis dagegen schmal – etwa als Selbstständiger ohne Pflichtversicherung –, kann eine geförderte Schicht durchaus sinnvoll sein. ETF-Depot und ETF-Police bieten für den frei gestaltbaren Teil Deiner Vorsorge in jedem Fall die bessere Kombination aus Flexibilität, Kosten und steuerlicher Optimierung.

Ist mein Geld im ETF-Depot und der ETF-Police sicher?

ETFs sind Sondervermögen (Depot) und Sicherungsvermögen (Police) – selbst bei einer Insolvenz Deines Anbieters bleibt Dein investiertes Kapital geschützt. Natürlich unterliegen Aktien-ETFs Kursschwankungen, aber historisch hat ein breit gestreutes ETF-Portfolio über lange Zeiträume (15+ Jahre) bisher stets positive Renditen erzielt — auch wenn vergangene Renditen keine Garantie für die Zukunft sind.

Termin

Bereit für Dein Finanzkonsil?

Im kostenlosen Erstgespräch analysiere ich Deine aktuelle Situation und zeige Dir, ob und wo Handlungsbedarf besteht – transparent, nachvollziehbar und ohne Verkaufsdruck.

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