Nur was Du wirklich brauchst.
Wenn ein Tarif schlecht zu Dir passt, sag ich es. Auch wenn ich an ihm mehr verdienen würde.
BU ist das wichtigste Schutzthema neben der KV — und gleichzeitig das mit dem höchsten Beratungs-Bedarf. Klauseln, Risikovoranfrage, Anbieterauswahl: hier passieren die meisten teuren Fehler.
Berufsunfähigkeit bedeutet: Du kannst Deinen zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr zu mindestens 50 % ausüben. Die BU zahlt Dir dann eine vereinbarte monatliche Rente — bis zum vereinbarten Ablauf (typisch 65-67). Ohne BU bleibt Dir nur die gesetzliche Erwerbsminderungsrente, die für die meisten weit unter dem Lebensstandard liegt und obendrein berufs-unabhängig ist.
Die teuersten Fehler: BU ohne saubere Risikovoranfrage abschließen (Folgen: nachträgliche Leistungsverweigerung oder Ausschlüsse), abstrakte Verweisung übersehen (manche Tarife können Dich auf einen "vergleichbaren Beruf" verweisen), Klausel-Qualität nicht prüfen (Nachversicherungsgarantie, Umorganisation, Prognose-Zeitraum).
Die richtige Antwort hängt fast immer am Beruf. Unten je Berufsgruppe das Wichtigste.
Gerade bei BU-Klauseln entscheidet der Wortlaut — deshalb lese ich Bedingungen, keine Testsiegel.
PremiumCircle entwickelt eine objektive Vergleichssoftware für Versicherungsbedingungen — und vereint spezialisierte, freie Makler.
PremiumCircle ist selbst kein Makler und verkauft nichts — reine Analyse und Schulung. Genau das macht den Vergleich glaubwürdig.
approbiert oder im Studium
Mediziner haben spezielle BU-Anforderungen: Approbations-Übergänge, OP-Tätigkeiten, Versorgungswerk-Schnittstelle. Klauseln müssen sehr genau passen. Für Ärztinnen und Ärzte gibt es deshalb spezialisierte Beratung — passgenau auf den Arzt-Alltag zugeschnitten.
BU für ÄrzteAnwälte, Apotheker, Steuerberater, Architekten
Im Versorgungswerk gilt: BU-Leistung erst, wenn Du Dein Berufsbild komplett aufgibst (100 %-Schwelle). Die private BU dagegen leistet ab 50 %. Die Lücke dazwischen — 50 bis 100 % BU — ist genau das, was die meisten unterschätzen.
Details für diese BerufsgruppeBei Angestellten kommt es auf drei Dinge an. Erstens die Höhe: Wer 3.000 € netto verdient und nur 1.000 € absichert, hat im Leistungsfall wenig gewonnen. Zweitens die Leistungsdynamik — sie hebt die laufende Rente Jahr für Jahr an, damit die Inflation sie über zwanzig Jahre nicht aufzehrt. Drittens Nachversicherungsmöglichkeiten und, je nach Beruf, eine AU-Klausel: Sie zahlt schon bei längerer Arbeitsunfähigkeit, bevor die Berufsunfähigkeit überhaupt anerkannt ist.
Details für diese BerufsgruppeBei Selbstständigen ist die Umorganisationsklausel der kritische Punkt: Der Versicherer kann Dich darauf verweisen, Deinen Betrieb umzuorganisieren statt eine BU-Rente zu zahlen. Eine eng und kundenfreundlich geregelte Umorganisations-Klausel ist hier Pflicht — komplett verzichtet darauf fast kein Anbieter.
Details für diese BerufsgruppeBeamte brauchen eine echte DU-Klausel: Versetzt Dich der Dienstherr wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand, leistet der Versicherer ohne eigene Prüfung. Anbieter mit echter DU-Klausel sind die Ausnahme — die Klausel allein genügt aber nicht. Ein Tarif ohne Leistungsausschluss ist mehr wert als einer mit DU-Klausel und Ausschluss.
Details für diese BerufsgruppeVor dem ersten Job ist BU am günstigsten — und am leichtesten zu bekommen. Wer wartet, riskiert: gesundheitliche Vorerkrankungen sammeln sich, der Beruf wird klarer (und damit teurer eingestuft), Risikovoranfragen schwieriger.
Details für diese BerufsgruppeStatt Marketing-Floskeln: was Du nach jedem Termin überprüfen kannst.
Wenn ein Tarif schlecht zu Dir passt, sag ich es. Auch wenn ich an ihm mehr verdienen würde.
Kein "aber jetzt mach mal". Wenn am Ende des Gesprächs keine Empfehlung sinnvoll ist, gibt es keine. Du gehst nicht mit einem Vertrag aus dem Termin, den Du gar nicht brauchst.
Wenn das Erstgespräch nichts für Dich war, sag's mir kurz. Kein Newsletter, keine Nachfrage in sechs Monaten. Das war es dann, ohne Wenn und Aber.
Die Fragen, die mir zur Absicherung der Arbeitskraft am häufigsten gestellt werden.
In den meisten Fällen ja, weil die Auffangsysteme unterschiedlich früh greifen. Das Versorgungswerk zahlt erst, wenn Du Deine Tätigkeit ganz aufgibst. Der Dienstherr zahlt in den ersten fünf Dienstjahren in der Regel noch gar nicht. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente prüft nicht Deinen Beruf, sondern ob Du überhaupt noch arbeiten kannst — weniger als drei Stunden täglich, in irgendeiner Tätigkeit. Eine private BU leistet dagegen ab 50 % Berufsunfähigkeit in Deinem Beruf.
Als Orientierung 25 bis 40 € im Monat je 1.000 € BU-Rente, bei Endalter 67 und einem Einstieg in jungen Jahren mit Büro- oder akademischer Tätigkeit. Für 2.000 € Rente sind das also grob 50 bis 80 €. Körperliche Tätigkeit, höheres Eintrittsalter oder Vorerkrankungen liegen darüber, Beamte mit echter Dienstunfähigkeitsklausel ebenfalls.
Nach der Tätigkeit, die Du beim Abschluss ausübst — als Studierende:r nach Deinem Studienfach. Diese Einstufung bleibt Dir erhalten, auch wenn Du später etwas anderes machst. Genau das macht den frühen Abschluss zum Spar-Hebel.
So früh wie möglich. Der Beitrag hängt am Eintrittsalter, die Annahme am Gesundheitszustand — beide werden mit jedem Jahr schlechter, nie besser. Wer eine Vorgeschichte hat, klärt vorher anonym, wie Versicherer entscheiden würden.
Nichts. In der Berufsunfähigkeitsversicherung finanziere ich mich über die Courtage der Versicherungsgesellschaft — für Dich entstehen keine Beratungskosten.
30 Minuten digital. Kostenlos. Ich höre zu und sage ehrlich, ob und wie ich helfen kann.
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