Versicherungsmakler · Für Selbstständige & Freiberufler

Kein Arbeitgeber, keine Lohnfort­zahlung: Was zählt, ist die richtige Absicherung.

Als Selbstständige:r brauchst Du keine Beratung von der Stange, sondern jemanden, der die Punkte kennt, die für Dich zählen: Umorganisationsklauseln, Krankentagegeld für Selbstständige und die Lücken vieler PKV-Tarife, etwa bei den Reha-Leistungen, damit diese Lücken nicht in Deinem Vertrag landen. Dabei begleite ich Dich vom Gründungsjahr bis zum Ruhestand.

Kein Verkaufsdruck Freier Makler

GKV-Höchstbeitrag (Selbstständige)

2026bis 1.261 €
2027 (erwartet)~1.300–1.440 €

Je nach Kasse. Zum Vergleich: Guter PKV-Vollschutz liegt meist bei 500–900 €. Die Rechnung lohnt.

Kostenlos · 30 Minuten · Digital

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Versicherungsmakler · IHK-geprüft
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Kennst Du das?

Vier Fehler, die Selbstständige zu teuer bezahlen

Diese Themen tauchen in der Beratung von Selbstständigen und Freiberuflern immer wieder auf, meist weil allgemeine Beratung die spezifischen Risiken ohne Arbeitgeber übersieht.

Beitrags­nachzahlung unterschätzt

Die Kasse bemisst Deinen GKV-Beitrag auf Deine gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (Gewinn plus Mieten, Kapitalerträge und Renten). Und sie setzt zunächst nur vorläufig fest, auf Basis Deines letzten Steuerbescheids. Liegt der aktuelle vor, wird für das ganze Jahr nachberechnet: Ist der Gewinn gestiegen, kommt ein oft vierstelliger Betrag auf einen Schlag.

Kranken­tagegeld vergessen

Angestellte bekommen sechs Wochen Lohnfortzahlung. Bei Dir zahlt vom ersten Tag an niemand, außer Du hast es geregelt. In der PKV leistet nur ein vereinbartes Krankentagegeld; freiwillig gesetzlich Versicherte können Krankengeld wählen, das aber erst ab der siebten Woche greift. Wer beides nicht hat, finanziert jede längere Krankheit aus der eigenen Liquidität.

BU mit Umorganisations­falle

Wer "Umorganisation zumutbar" im Bedingungswerk akzeptiert, riskiert die BU-Zahlung. Versicherer können dann argumentieren: Sie hätten Aufgaben delegieren können. Gute Tarife verzichten darauf oder regeln die Umorganisation eng zu Deinen Gunsten.

Kein Plan für den Ruhestand

Als Selbstständige:r zahlt niemand automatisch in Deine Altersvorsorge ein; ohne eigenen Plan wird der Ruhestand zur größten Lücke. Ob Basisrente, ETF-Vorsorgedepot oder die Planung Deines PKV-Beitrags im Alter: Welcher Weg der klügste ist, hängt von Deiner Situation ab. Der teuerste Fehler ist, gar nichts zu tun.

Die Lösung

Wie ich arbeite

Auf Deine Situation zugeschnitten: drei Prinzipien, an denen Du mich in jedem Gespräch messen kannst.

Erst der Bedarf

statt Angebote

Ich prüfe zuerst Deinen Status quo und ermittle, was Du wirklich brauchst. Bei Selbstständigen heißt das: in der Krankenversicherung auf Lücken wie Reha-Leistungen achten, in der BU auf Umorganisationsklausel und Rentenhöhe.

Aufarbeitung

statt Gedächtnis

Vor jeder Risikovoranfrage ziehen wir die Leistungsauskunft Deiner Krankenkasse (oft „Patientenquittung“ genannt). Darin steht, was Ärzte tatsächlich abgerechnet haben, nicht was Du erinnerst. Danach sortieren wir die Historie, klären Unklares mit dem behandelnden Arzt und fragen erst dann anonym an: ohne Name, ohne Antrag, ohne Eintrag im HIS.

Kleingedrucktes

statt Rating

Was zählt, sind die Leistungen, die im Bedingungswerk stehen: vertraglich garantiert und im Zweifel einklagbar. Auf Ratingnoten und Highlight-Blättern steht regelmäßig etwas anderes als im Kleingedruckten. Ich erkläre Dir die Unterschiede und worauf Du Dich verlassen kannst.

Schwerpunkte

Zwei Themen entscheiden Deine Absicherung

Ohne Kranken­tagegeld trägst Du jeden Ausfall selbst, und wie gut die Umorganisationsklausel geregelt ist, entscheidet im Ernstfall über die BU-Zahlung.

Du bist Ärztin, Anwalt oder Steuerberaterin mit Versorgungswerk? Dann bist Du hier besser aufgehoben: Für Versorgungswerkmitglieder

Wo stehst Du gerade?

Wo stehst Du mit Deiner Selbst­ständigkeit gerade?

  1. Phase 1

    Frisch gegründet

    Zwischen GKV-Mindestbeitrag und PKV lohnt sich die Rechnung mit echten Zahlen, und ein Krankentagegeld gehört von Anfang an ins Konzept, nicht erst nach dem ersten Ausfall.

  2. Phase 2

    Etabliert, gutes Jahr

    Ein gutes Jahr ist der richtige Moment, die BU-Rente ans gewachsene Einkommen anzupassen: Gute Tarife machen das über die Nachversicherungsgarantie ohne neue Gesundheitsprüfung möglich. Und steuerlich lässt sich das Jahr über die PKV-Vorauszahlung gezielt entlasten.

  3. Phase 3

    Läuft schon alles, passt es noch?

    Alte BU auf Klauseln und bedarfsgerechte Höhe prüfen, Krankentagegeld aufs richtige Niveau bringen, PKV auf Selbstständigen-Lücken wie Reha checken: Vieles lässt sich verbessern, ohne neu anzufangen.

  4. Phase 4

    Zurück in Anstellung?

    Ein Wechsel in ein Angestelltenverhältnis verändert Versicherungspflicht und Beitragslogik von einem Tag auf den anderen. Der Statuswechsel gehört einmal sauber durchgeplant, bevor der neue Vertrag unterschrieben ist.

Über mich

Fabio Rausch, Versicherungs­makler in Münster

Ich bin freier Versicherungsmakler mit Sitz in Münster. Meine Beratungsschwerpunkte sind PKV für Selbstständige, BU mit sauber geregelter Umorganisation und Krankentagegeld als Pflichtbaustein. Das sind keine Randthemen für mich; es ist das, was ich täglich mache.

Ich arbeite als freier Makler und bin an keine Versicherungsgesellschaft gebunden. Das bedeutet: Meine Empfehlung richtet sich allein nach Deiner Situation und danach, was im Leistungsfall hält. Keine Verkaufsziele, keine Vertriebsvorgaben und ein Konzept, das Deine Liquidität respektiert: erst Existenzrisiken, dann Komfort.

VersicherungsmaklerB.Sc. Betriebswirtschaftslehre (Universität Münster)Keine GesellschaftsbindungNRW & Digital
Bewertungen

Was andere über die Zusammen­arbeit sagen.

Der Prozess

So läuft's ab

01

Anamnese: 30 Min., digital

Wir klären Deine Situation: Wie lange selbstständig? Welcher Beruf? Wie stabil ist das Einkommen? Bestandsverträge? Das Erstgespräch ist kostenlos und digital.

02

Konzept: in 3–5 Werktagen

Ich analysiere Deine Einkommensstruktur, schaue mir Bestandsverträge an und entwickle ein individuelles Konzept, mit konkreten Tarif-Empfehlungen und einer nachvollziehbaren Begründung.

03

Begleitung: laufend, so viel wie nötig

Ich setze die Strategie mit Dir um und bleibe Dein Ansprechpartner, bei Einkommens-Sprüngen, Betriebsübernahmen, Familiengründung oder Fragen im weiteren Aufbau.

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Solo-selbstständig? Dann ist Deine Arbeitskraft Dein gesamtes Kapital und sie lässt sich absichern.

Als Selbstständige:r trägst Du den Ausfall selbst: keine Lohnfortzahlung, meist keine EM-Rente, und Krankengeld nur, wenn Du es aktiv geregelt hast, und selbst dann reicht es allein selten. Die richtige Kombination aus PKV, Krankentagegeld und BU schließt diese Lücken, aber nur, wenn die Klauseln stimmen. Ein Erstgespräch dauert 30 Minuten.

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Häufige Bedenken

„Brauche ich das wirklich?"

„Versicherungen sind Fixkosten. Ich lege lieber selbst Geld zurück."

Für drei Monate Ausfall funktioniert das. Ein Krankentagegeld kostet ein paar Euro am Tag, ein Monat ohne frisst die Rücklage oder zwingt zum Kredit, und für Berufsunfähigkeit mit 45 brauchst Du ein Vielfaches dessen, was sich ansparen lässt. Diese Rechnung machen wir konkret für Deinen Betrieb, bevor irgendetwas unterschrieben wird.

„GKV freiwillig reicht doch."

Manchmal ja. Sag ich Dir dann auch. Aber erst nach der Rechnung mit Deinen echten Zahlen, nicht nach Bauchgefühl. Drei Dinge sprechen daneben für die PKV: Der Beitrag hängt am Tarif statt am Gewinn und ist damit planbar, den Leistungsumfang stellst Du selbst zusammen, und was im Vertrag steht, ist Dir zugesichert; der Leistungskatalog der GKV kann sich per Gesetz ändern.

FAQ

Häufige Fragen von Selbstständigen

Wie hoch sind PKV-Beiträge für Selbstständige?

Das hängt stark vom gewählten Tarif, Eintrittsalter und Gesundheitszustand ab. Für einen guten Vollschutz-Tarif mit Selbstbeteiligung sind 500–900 € pro Monat realistisch. Zum Vergleich: Der GKV-Höchstbeitrag für freiwillig Versicherte liegt 2026 bei rund 1.261 €, für 2027 werden je nach Kasse etwa 1.300–1.440 € inklusive Pflegeversicherung erwartet. Entschieden wird aber nicht über den Beitrag, sondern über die Leistung: Was der Tarif zusagt, steht im Bedingungswerk und gilt lebenslang; was er kostet, ändert sich ohnehin. Am Beitrag lässt sich nur eines prüfen, und das prüfe ich: ob er im Vergleich zu Tarifen mit ähnlichem Leistungsniveau plausibel liegt. Wer deutlich unter dem Feld einsteigt, hat den Unterschied meist nicht gespart, sondern nur vertagt.

Was kostet mich die Beratung?

Das Erstgespräch und die Analyse kosten Dich nichts. Bei PKV und BU arbeite ich auf Courtage-Basis: Schließt Du über mich ab, zahlt der Versicherer eine Vergütung, die im Tarifbeitrag bereits einkalkuliert ist. Derselbe Tarif kostet direkt beim Versicherer nicht weniger. Bei spezialisierten Fragestellungen der Altersvorsorge oder Ruhestandsplanung kann eine Honorarvereinbarung sinnvoll sein, ausschließlich nach vorheriger Vereinbarung; den Preis kennst Du vor Beginn. Und wenn Dein bestehender Vertrag gut ist, sage ich Dir genau das.

Was ist Krankentagegeld und brauche ich es?

Krankentagegeld zahlt ein tägliches Einkommen bei Krankheitsausfall, ab einem vereinbarten Tag (z. B. ab dem 15., 22. oder 43. Krankheitstag). Als Selbstständige:r gibt es keine Lohnfortzahlung: Der Ausfall trifft Dich vom ersten Tag an. In der PKV springt nur ein vereinbartes Krankentagegeld ein; wer freiwillig gesetzlich versichert ist, kann Krankengeld wählen, bekommt es aber erst ab dem 43. Tag und nur in Höhe des beitragspflichtigen Einkommens. Für Selbstständige ist Krankentagegeld deshalb kein optionales Add-On, sondern der einzige Baustein, der die ersten Wochen wirklich abdeckt.

Ich habe schon PKV und BU. Lohnt sich ein Check?

Fast immer. Bei der Alt-BU prüfe ich Umorganisationsklausel, Rentenhöhe gegen Deinen heutigen Bedarf und die Nachversicherungsgarantien, dazu die Preis-Leistung, denn BU-Schutz ist in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden. Beim Krankentagegeld geht es ums richtige Niveau, bei der PKV um die Lücken, die Selbstständige besonders treffen, etwa bei Reha. Was sich verbessern lässt, sage ich Dir konkret. Was gut ist, bleibt.

Was passiert mit der BU bei Auftragslosigkeit?

BU und Auftragslosigkeit sind rechtlich getrennte Ereignisse. BU setzt voraus, dass Du aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen Deinen zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr zu mindestens 50 % ausüben kannst. Keine Aufträge zu haben ist kein BU-Fall. Umgekehrt: Wer mit einer Erkrankung kämpft, die seine Arbeitsleistung real einschränkt, sollte frühzeitig dokumentieren. Das ist für den späteren Leistungsfall entscheidend.

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Am Ende weißt Du, wo Du stehst. Was Du daraus machst, entscheidest Du.