Schwerpunkt · Versicherungen im Medizinstudium

Was Du im Medizinstudium wirklich brauchst.

Berufshaftpflicht, PKV-Optionstarif, Berufsunfähigkeit: Ich zeige Dir, was im Studium sinnvoll ist und was bis zum Berufseinstieg Zeit hat.

Kostenlos · 30 Minuten · Kein Verkaufsdruck
Spezialisiert auf Mediziner An keine Gesellschaft gebunden Münster & NRW
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Was jetzt wichtig ist

Drei Entscheidungen, die jetzt zählen.

Sinnvoll und je nach Konstellation nicht mal teuer: So bist Du besser aufgestellt als die meisten Kommilitonen.

1

Berufshaftpflicht (BHV)

In Famulatur und PJ arbeitest Du am Patienten und kannst für Fehler haften. Viele Anbieter kombinieren die BHV für Studierende mit einer Privathaftpflicht, die Schäden im Alltag abdeckt. Dank mancher Aktionen teils schon für 9 € im Jahr.

Richtwert: ab ca. 0,75 € / Monat · inkl. Privathaftpflicht, je nach Tarif
2

PKV-Optionstarif

Sichert Dir das Recht, später ohne erneute Gesundheitsprüfung in die PKV zu wechseln. Dieses Fenster schließt sich: Wer wartet und Vorerkrankungen entwickelt, zahlt später deutlich mehr oder kommt gar nicht rein.

Richtwert: 0–10 € / Monat je nach Tarif und Abschlussalter · Gesundheitsprüfung einmal beim Abschluss, für Mediziner teils vereinfacht
3

Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Das Versorgungswerk leistet später in der Regel erst ab 100 % Berufsunfähigkeit; eine private BU greift bereits ab 50 %. Im Studium gibt es oft vereinfachte Gesundheitsprüfungen, die später nicht mehr verfügbar sind.

Richtwert: ca. 25–40 € / Monat für 1.000 € BU-Rente, je nach Alter und Tarif
Kleines Budget? Starter-BU mit 500 € Rente. Bereits für ca. 15–25 € / Monat möglich. Mit starker Nachversicherungsgarantie lässt sich die Rente später (ohne erneute Gesundheitsprüfung) auf das Assistenzarzt-Niveau hochschrauben. So sicherst Du Dir den heutigen Gesundheitszustand und zahlst im Studium wenig.
Kranken­versicherung

Wie bist Du kranken­versichert?

Drei typische Fälle im Medizinstudium. Nicht verwechseln mit dem PKV-Optionstarif oben: Der läuft parallel und sichert nur Dein späteres Wechselrecht.

Bis 25. Geburtstag

Familienversicherung

Kostenlos über die gesetzlich versicherten Eltern, wenn Du Einkommensgrenzen einhältst.

  • · Regulär: max. 565 € / Monat (Stand 2026)
  • · Minijob: max. 603 € / Monat
  • · BAföG und Unterhalt zählen nicht als Einkommen
Ab 25 bis 30

Studentische GKV (KVdS)

Eigene Versicherung zum reduzierten Studentenbeitrag. Greift auch früher, sobald die Einkommensgrenzen der Familienversicherung überschritten sind.

  • · ca. 140–160 € / Monat inkl. Pflegeversicherung (Stand 2026)
  • · Endet mit dem Semester, in dem Du 30 wirst
  • · Keine feste Einkommensgrenze, aber wer mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet oder hauptberuflich selbstständig ist, kann den Studentenstatus verlieren
Sonderfall

PKV bereits im Studium

Nur sinnvoll in Ausnahmefällen, z. B. bei Beihilfeanspruch (Elternteil verbeamtet) oder wenn Eltern privat versichert sind und Du keinen Zugang zur Familienversicherung hast.

  • · Beihilfekonformer Restkostentarif kann günstiger als KVdS sein
  • · Beihilfeberechtigt? Mit 25 endet die Beihilfe meist: Der Beitrag steigt dann von ca. 80–100 € auf 250–300 € / Monat
Warnhinweis: Wenn Du 25 wirst oder im Nebenjob die Einkommensgrenze überschreitest, endet Deine Familienversicherung, oft ohne Erinnerung. Die studentische Versicherung beginnt dann automatisch, die Beiträge laufen ab diesem Tag. Meld Dich deshalb sofort bei Deiner Krankenkasse, sonst kommt die Nachforderung später auf einen Schlag.

Famulatur oder PJ im Ausland? Oft günstig oder sogar kostenlos abgesichert.

Deine gesetzliche Krankenversicherung greift im Ausland oft nur sehr eingeschränkt. Es gibt teils kostenlosen oder stark vergünstigten Auslandskrankenschutz; manchmal steckt er schon in Deinem Optionstarif. Abschließen kannst Du ihn über Verbände wie den Marburger Bund oder über einen Makler wie mich.

Günstig & sinnvoll

Zwei Klassiker für wenig Geld.

Beides kostet wenig. Ein kurzer Blick lohnt sich.

Hausrat + Fahrradklausel

Laptop, Handy, Fahrrad: Auch in der WG besitzt Du schon einiges. Wohnst Du offiziell noch bei Deinen Eltern, bist Du teilweise über deren Hausrat mitversichert, jedoch meist nicht vollumfänglich. Eine Hausrat zahlt bei Einbruch, Feuer und Leitungswasserschäden, mit Fahrradklausel auch, wenn das Rad gestohlen wird. Besonders starke Tarife leisten teils auch bei einfachem Diebstahl, etwa wenn der Laptop in der Bibliothek wegkommt.

Richtwert: ab ca. 1 € / Monat pro WG-Mitglied · ab ca. 40 € / Jahr für Alleinwohnende

Privathaftpflicht: meist schon erledigt

Eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Im Studium bist Du meist über Deine Eltern mitversichert oder hast sie mit der BHV im Paket. Trifft beides nicht auf Dich zu, solltest Du Dich zügig darum kümmern.

Wer berät Dich?

Ob vor dem Hörsaal oder auf einer Party, im Studium spricht Dich irgendwann jemand an.

Wer Dich berät, solltest Du bewusst wählen.

Beauftragt von Dir

Versicherungsmakler

  • Wählt aus einem breiten Markt
  • Steht rechtlich auf Deiner Seite und haftet persönlich
  • Courtage der Versicherung, je nach Makler auch Honorartarife
Beauftragt von einer Gesellschaft

Ausschließlichkeitsvertreter

  • Nur ein Anbieter im Sortiment
  • Oft Vertriebsquoten für bestimmte Produkte
  • Meist keine Honorartarife
Beauftragt von mehreren Gesellschaften

Mehrfachvertreter

  • Mehrere Anbieter, soweit sein Vertrieb sie führt (oft Strukturvertrieb)
  • Oft Vertriebsquoten für bestimmte Produkte
  • Meist keine Honorartarife
Was Zeit hat

Früh anfangen, später vollständig planen.

Unterschreibe im Studium keine langen Verträge, ohne Dir über Vor- und Nachteile wirklich im Klaren zu sein.

Jetzt schon

Klein anfangen

Früh anfangen lohnt sich wegen des Zinseszinses. Ein kleiner, flexibler Betrag reicht; am Anfang muss es nicht perfekt sein.

Hat Zeit

  • Die vollständige Planung: sobald Dein Einkommen steht, mit dem Versorgungswerk als Basis
  • Riester, Rentenversicherung, fondsgebundene Police: nicht als erste Entscheidung (viele kommen mit hohen Provisionen)
  • Vermögensplanung: mit dem ersten Gehalt; bei einer Erbschaft auch früher

Warum ich Altersvorsorge erst nach dem Studium berate

Altersvorsorge mache ich auf Honorarbasis mit Nettotarifen (Tarifen ohne eingerechnete Provision). Langfristig ist das für Dich meist günstiger. Im Studium passt das selten: Das Honorar stünde in keinem Verhältnis zu kleinen Beiträgen, und einen Provisionstarif will ich Dir nicht verkaufen. Deshalb starten wir damit, sobald Dein Einkommen steht.

Vorsicht bei kleinen Startbeiträgen

Viele Studenten-Verträge starten mit 25 € im Monat und sind darauf angelegt, später aufgestockt zu werden. Stockst Du im Job auf 500 € auf, fließen allein aus der Erhöhung oft mehrere tausend Euro zusätzliche Provision an den Vertrieb, ohne bessere Leistung.

Dir wird gerade eine Altersvorsorge angeboten und Du bist unsicher? Schick mir den Vertragsentwurf. Ich schau ehrlich drüber, kostenlos und ohne Abschluss-Erwartung.

Ab Assistenzarzt

Jetzt stellen wir die restlichen Weichen.

Mit dem ersten richtigen Gehalt wird das Bild klarer. Dann planen wir zusammen ein individuell auf Dich abgestimmtes Gesamtkonzept.

Private Kranken­versicherung

Wechsel, sobald Dein Gehalt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt, mit dem gesicherten Optionstarif ohne neue Gesundheitsprüfung

Berufs­unfähigkeit

Rente erhöhen auf das neue Einkommensniveau, möglichst ohne neue Gesundheitsprüfung

Ruhestands­planung

Einmal vollständig planen und umsetzen: Versorgungswerk, ETF-Depot und Nettopolice, abgestimmt auf Karrierephase und Ziele

FAQ

Häufige Fragen von Medizin­studierenden.

Reicht es nicht, mich nach dem Studium um BU und Optionstarif zu kümmern?

Nein, eher andersrum. Im Studium bist Du in der Regel am gesündesten und kannst bei vielen Studententarifen oder Sonderaktionen von verkürzten Gesundheitsfragen profitieren, teils mit Abfrage über nur 2 oder 3 statt 5 oder 10 Jahre. Wartest Du, sammeln sich Diagnosen in der Akte, die später Zuschläge, Ausschlüsse oder Ablehnungen auslösen können, gerade bei Rücken- oder psychischen Themen. Optionstarife für die PKV kosten heute meist nur wenige Euro, einzelne Aktionsmodelle für Medizinstudenten sogar 0 €. Früh starten sichert Dir mehr Optionen und meist dauerhaft bessere Konditionen.

Was ist ein PKV-Optionstarif?

Ein Tarif, der Dir das Recht sichert, später ohne erneute Gesundheitsprüfung in die PKV zu wechseln. Für wenige Euro im Monat sicherst Du Dir heute einen Vorteil, den Du später kaum nachholen kannst.

Ich bin über meine Eltern privat versichert. Brauche ich trotzdem einen Optionstarif?

Kommt darauf an, wie gut der Tarif Deiner Eltern zu Dir passt und wie Dein Weg nach dem Studium aussieht. Wir prüfen zuerst auf Leistungslücken. Wechselst Du nach dem Studium als Assistenzarzt in die GKV, brauchst Du ohne Optionstarif eine Anwartschaft, um später wieder in die PKV zu kommen; deren Beitrag liegt je nach Variante bei 5 bis 10 % des späteren Vollbeitrags (kleine Anwartschaft ohne Altersrückstellung) oder 25 bis 45 % (große Anwartschaft mit Altersrückstellung). Ein Optionstarif kostet meist nur wenige Euro im Monat und sichert Dir denselben Rückweg ohne neue Gesundheitsprüfung, meist die günstigere und flexiblere Lösung.

Ich hatte mal Rückenschmerzen oder eine kurze Therapie. Bekomme ich trotzdem eine BU?

In vielen Fällen ja. Für Studierende und angehende Ärzte gibt es Tarife und Aktionen mit deutlich verkürzten Gesundheitsfragen: teils nur 2 oder 3 statt 5 oder 10 Jahre Abfragezeitraum, teils nur bestimmte chronische Erkrankungen. Gelegentliche Rückenschmerzen oder ein paar probatorische Sitzungen liegen dann häufig außerhalb des Abfragezeitraums. Bei klassischen Anträgen werden psychische Behandlungen meist 5 Jahre rückwirkend abgefragt. Wenn etwas angegeben werden muss, holen wir vorab eine strukturierte, anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Gesellschaften ein und bereiten Deine Krankenhistorie sauber auf; das Ergebnis ist oft besser, als Du jetzt befürchtest.

Und wenn ich psychische Vorerkrankungen habe oder hatte?

Das ist der kniffligste Fall, aber nicht aussichtslos. Wir schauen zuerst, ob und wie Deine Historie im jeweiligen Studententarif oder in Aktionsanträgen abgefragt wird. Parallel prüfen wir Aktionen mit reduzierten Gesundheitsfragen, mögliche Wartestrategien, bis Diagnosen aus dem Abfragezeitraum fallen, und spezialisierte Partner mit Sonderlösungen für schwierige Fälle. Ich gebe Dir eine ehrliche Einschätzung, was realistisch geht: ohne Heilsversprechen, aber mit einem klaren Plan B, falls eine reguläre BU nicht mehr erreichbar ist.

Lohnt sich der Optionstarif auch, wenn ich nie in die PKV will?

Ja, aus meiner Sicht definitiv. Du sicherst Dir Deinen heutigen Gesundheitsstatus und hältst Dir die Tür offen. Das kann relevant werden, wenn Du später selbständig wirst, eine Praxis übernimmst oder über die Jahresarbeitsentgeltgrenze kommst und Dich dann doch umentscheidest. Manche Aktionstarife für Medizinstudenten kosten während des Studiums 0 €. Selbst wenn Du nie wechselst: Optionalität für wenige Euro oder sogar kostenlos ist selten ein Fehler.

Worin unterscheiden sich Versicherungsmakler, Ausschließlichkeitsvertreter und Mehrfachvertreter?

Ein freier Versicherungsmakler ist rechtlich Dein Interessenvertreter und wählt aus einem breiten Markt. Ein Ausschließlichkeitsvertreter arbeitet im Auftrag einer Gesellschaft, ein Mehrfachvertreter im Auftrag mehrerer. Beide vermitteln nur, was ihr Vertrieb im Programm hat. Strukturvertriebe sind keine eigene Form: Ihre Vermittler arbeiten meist als Mehrfachvertreter, teils als Makler.

Ich habe schon Verträge über einen Vermittler abgeschlossen. Kannst Du die prüfen?

Ja, gerne. Viele Studenten kommen mit Verträgen aus Terminen bei Hochschulvertrieben, die für das studentische Einkommen überdimensioniert oder für die spätere Arzt-/Zahnarzt-Biografie ungeeignet sind: Typisch sind Fondspolicen mit hohen Provisionen, Basisrenten in Kombination mit einer BU (liebevoll „Vollkasko“ genannt) oder Riester ohne erkennbaren Mehrwert. Ich schaue Deine bestehenden Policen an und gebe Dir eine ehrliche Einschätzung, was funktional ist und wo sich Beibehalten, Anpassen, Beitragsfreistellung oder Kündigung anbietet. Besonderheit bei gekoppelten BU-Renten-Verträgen: In manchen Konstellationen lässt sich die BU-Komponente erhalten und nur der Rententeil separat kündigen. Wenn Du keine neue BU bekommst, kann das Deine Absicherung retten. Das geht nicht immer, aber wir prüfen es. Neutral, ohne Vertriebsdruck.

Was kostet eine Beratung?

Das Erstgespräch ist kostenlos. Für Versicherungen finanziere ich mich über Courtage der Versicherungsgesellschaft. Für Dich entstehen keine Beratungskosten. Die Altersvorsorge berate ich auf Honorarbasis; das Honorar vereinbaren wir vorher.

Termin

30 Minuten. Kostenlos. Kein Verkaufs­druck.

Wir schauen, was sinnvoll ist und was Du Dir guten Gewissens sparen kannst.

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